hehe Danke erstmal für die Ermunterung.
Eigentlich zieht es mich eher zu den großen Maschinen, wobei es nicht die ganzen harten Teile sein müssen. Europa reicht für meinen Bedarf vollkommen aus, falls ihr versteht. Boeing 737 ist nett, weil ich entsprechende Handbücher besitze.
Executive Jets wäre absolut meine Schiene, aber da komme ich leider nicht an entsprechende Handbücher und ohne die finde ich es nicht so toll um ehrlich zu sein. Ich nehme die Checklisten halt lieber via Laptop parallel wie im Orginal auch mit dem EFB.
Mein Problem ist halt, dass es in der Erklärung vom FS immer alles so schnell geht und man nicht zurückspulen kann, wenn man es nicht peilt. Abweichung der Instrumente, paralleles Einstellen der Frequenz, Ausrichten der Maschine (ganz ganz GANZ übel) und dann die Frage Ooops wo bin ich denn abgeblieben und ach dahinten war das VOR.
Zum Beispiel auch das Ausrichten nach den Funkfeuern und das richtige Ablesen der Karten ist ein extremes Problem. Wie war doch gleich der richtige Anflug und die Standardprozedur für Bahn 32L? Wie fliege ich mit Funknavigationsunterstützung eine Platzrunde usw.? Ganz wichtige Frage: WO zur Hölle bin ich jetzt eigentlich?!!!
Ich müsste halt einmal vor allem wissen, was ich VOR dem Flug alles planen muss, wie ich das bitteschön alles einstelle, was ich mir aufschreiben muss (jaja die Flugvorbereitung, aber was brauche ich für den Anfang davon WIRKLICH?) Wie plane ich die Strecke sinnvoll und wann muss ich mich wo melden? Wie lese ich das bitte korrekt ab im Flug und sorge dafür, dass ich der Maschine voraus bin und nicht umgekehrt?
Ich muss ganz ehrlich sagen, dass für mich vermutlich eine ATR oder sowas im Turbopropbereich ideal wäre. Nur da besteht ja ieder die Handbuchfrage, weil ich es lieber so original wie möglich haben möchte (irgendwann mal - für den Anfang natürlich nicht, das ist klar).
In den Airlinern geht das alles immer so verdammt schnell, aber mit kleinen Maschinen rumzudüsen ist halt nicht so mein Ding, auch wenn mir klar ist, dass es für den Anfang sein muss. Wobei da wieder gesagt werden muss, dass die Instrumente der Cessna 172 schwerlich mit dem digitalen Cockpit des Learjet 45 zu vergleichen sind, dessen Instrumente sich in meinen Augen völlig anders interpretieren lassen.
Kurzum besteht mein Problem halt darin, dass ich entweder bei der Planung schlampe, weil ich sie eben nicht richtig beherrsche, weil ich nicht weiß was wichtig ist, oder aber dass meine Maschine mir immer im Voraus ist (oder der Computer in Form des Fluglehrers beim FS 2002), sodass ich den Überblick verliere und in Panik gerate und es somit hinschmeiße.
Es ist halt irgendwie eine Mischung aus allem, weil ich es nie korrekt gelernt habe und ich fühle mich heillos davon überfordert. Wenn ich dann in einem Buch lese, wie ich es theoretisch machen soll und das nicht klappt ist es halt dasselbe. Auch die Bücher hängen mich irgendwann ab, weil man es praktisch ausprobieren sollte (PC Praxishandbuch FS 98 Thema Navigation), aber das mir eben nicht gelingt. Und GPS, das bei allem ja auch noch eine Hilfe sein soll, ist mir sowieso unbegreiflich. *g*
Allgemein bräuchte ich halt jemanden, der mir hilft, Ordnung in meine Gedanken zu bringen und mir praktisch zeigt, wie ich es aufziehen muss. Und der mir zeigt, dass die ganze Sache tatsächlich Spaß macht, wenn die Maschine da hinkommt, wo ich sie haben will (von A nach B in der Regel und nicht nach Punkt Y). Da helfen wohl Forum Posts wenig fürchte ich, obwohl ich mich für das liebe Angebot bedanke.
Mal davon abgesehen, dass der Text wohl... länger als nur lang wäre.
Deswegen dachte ich halt, dass da ein Dialog mehr helfen würde. So eine Art praktische Lehrstunde über einen halben Nachmittag oder so, wo halt praktisch ein Flug mal durchexerziert wird und mir jemand sagt, was ich vorher wissen und wo nachschlagen muss und wann ich in der Praxis was wo ablesen und tun muss (und vielleicht auch noch Warum).
So viele Fragen auf einmal, ich hoffe ihr werdet wenigstens aus diesem Salat schlau. Und wenn nicht, habe ich vermutlich jeden hilfswilligen Kenner jetzt abgeschreckt. In meiner Eigenarbeit hatte ich echt das Gefühl, ein hoffnungsloser Fall zu sein und es nie zu kapieren.
