Hallo Sonja,
ich hatte auch USB 1.0 und noch mit keinem USB-Stick Probleme gehabt. Nur dass du unter Windows98 halt manuell den Treiber installieren musst (moeglicherweise mal schauen ob der USB-Stick auch mit einem 98-Treiber geliefert wird). Aber gut, wahrscheinlich kann dir keiner garantieren dass es mit USB 1.0 funktioniert und ehrlich gesagt weiss ich jetzt nicht wie man mit Bordmitteln in 98 sehen kann ob es 1.0 oder 1.1 ist (mein 98er PC versieht jetzt bei Freunden seinen Dienst)
Das Hardwareprofil hat tatsaechlich nichts mit dem Starten des Virusscanners zu tun. Diese werden zumeist automatisch mit dem Systemstart geladen - das ist ja auch empfehlenswert. D.h., dass ich den Scanner im Taskmanager killen muss, bzw. dass dieser automatisch sich nach 45 Sekunden mit einer Fehlermeldung verabschiedet, weil der dazugehoerige Dienst nicht geladen ist.
Der Witz an einem zweiten Hardware-Profil ist dass du zum einem Hardware, die du zum Fliegen nicht brauchst ausschalten kannst (z.B. Netzwerkkarten, Firewire etc.) und so weniger Interrupts belegst.
Zum zweiten kannst du fuer jeden Dienst festleggen, fuer welches Profil dieser gestartet werden muss. Da die Dienste untereinander abhaengig sind, ist die Sequenz des Startens bzw Beendens wichtig; etwas, dass z.B. FSAutostart nicht kann (versuche mal den Telefonie-Dienst zu beenden...). Und die Hardwareprofile machen das "tunen" relativ sicher, denn wenn du mal einen Dienst zuviel ausschaltest und die Kiste nicht mehr startet, kannst du immer noch im anderen Profil starten und die Sache rueckgaengig machen (einige Vorsicht ist hier natuerlich angebracht). Und zu einem Firewall oder Virusscanner gehoeren meist auch Dienste, d.h. wenn du den Virusscanner ausschaltest, laueft immer noch der dazugehoerige Dienst (der sich bei mir z.B. auch nicht ohne Kunstgriffe ausschalten laesst, da er sich im Falle einer Beendigung fuehrsorglich wieder laedt). Mit dem RATT Tool von
www.microsoft.com kannst du uebrigens auch sehen, wieviel Zeit die Virusscanner- oder Firewalltreiber fressen, auch wenn diese ausgeschaltet sind, ebenso ungenutzte Netzwerkkartentreiber usw.
Kurz und gut, bei mir hat diese Strategie gut geholfen, um das Fliegen "fluessiger" zu machen. Ich konnte z.B. in Switzerland Pro mit 50-60 fps auf meinem AMD XP1800+ (512Mb) fliegen, ohne dass ich Probleme mit "Blurries" hatte. Allerdings solltest du dir keine Illusionen machen: wenn du eher PDMG Boeings fliegst oder viel AI-Verkehr hast, dann fehlt einfach die Rechenpower. Der positive Effekt wird wohl eher auftreten bei Prozessen die mit der Grafikengine zu tun haben.
Gruesse,
Thomas