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Alt 07.06.2006, 23:48   #2
Isron
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Nachdem die Entwicklung und Verteilung von Linux prinzipiell anders funktioniert, als die von Windows oder Mac kann man schwer von "Linux-Versionen" sprechen...
Linux besteht immer aus einem Grundgerüst, dem Kernel, der ständig erweitert und erneuert wird, vom Kernel gibt es natürlich immer wieder neue Versionen, allerdings ist der Kernel an und für sich wohl etwas nutzlos.
Das was dem Prinzip der Windows oder Mac Versionen noch am nächsten kommt sind die Versionen der jeweiligen Distributionen. Eine Distribution stellt ein Paket aus Linux Kernel und Erweiterungspriogrammen (sogenannten Modulen) dar. Zu diesen Modulen gehören dann Dinge wie die System-Tools, graphische Benutzeroberfläche, Dateibrowser, Office Lösungen, Spiele uvm. Distributionen gibt es wahrscheinlich einige hundert und von den Distributionen gibt es dann eben regeläßig neue Releases (mit je neuen Versionen von Modulen und anderen Features), welche man wohl irgendwie mit 98, ME usw. vergleichen kann...
Für Anfänger durchaus empfehlen lassen sich meiner Meinung nach die Distributionen Ubuntu (aktuell ist Ubunutu 6.06) sowie Fedora Core (aktuell ist FC5). Beide sind gratis, jeweils ein sehr aktuelles Release und meiner Erfahrung nach recht Einsteiger freundlich (Auswahl rein subjektiv und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit )...
Sehr empfehlenswert ist auch der Wikipedia Artikel zu Linux, falls dich das Ganze genauer interessiert, und dort gibts auch eine detailierte Aufstellung einiger verbreiteter Distributionen (siehe hier)...

Nur zur Entschuldigung: Ich weiß diese Darstellung ist ungenau und vielleicht teilweise sogar nicht 100% zutreffend, aber ich hoffe die Frage ist damit fürs erste beantwortet

Achja nur zur allgemeinen Information: Wofür verwendest du den Computer hauptsächlich?

MfG,
Isron
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