Hallo,
es gibt in der Kleinfliegerei sehr verschiedene Autopiloten. (Der "Standard-MS-AP" ist von Bendix-King und einer der teuersten.) Insofern hat Peter den wichtigsten Faktor schon genannt: den Preis.
Bei einem "billigen" AP (wir sprechen hier trotzdem über mehrere tausend Euro) wird einfach das Heading gehalten oder (umschaltbar) NAV1, ergänzt vielleicht mit einer elektrischen Trimmung. Die einzigen Bedienelemente sind darum der Ein-/Ausschalter und der Heading Bug auf dem Kurskreisel. Höhe halten könnte das Ding dann nicht.
Anspruchsvollere Versionen sind so wie bei den MS-Fliegern, zum Beispiel eingebaut in eine Piper Arrow III, dann lauten die Antworten wie folgt:
1) Ja, das ist ein Schalter über dem Horizont. Das GPS sollte natürlich
vor dem Aufschalten auf einen sinnvollen Kurs eingestellt sein, sonst fliegt man gleich eine Kurve...
2) Erwischt. Antwort kommt am Freitag.
3) Normalerweise nein.
4) Nicht jeder AP kann eine Vertical Speed halten, sondern eventuell nur eine bereits erreichte Höhe. (Wie eingangs erwähnt: Manche können noch nicht einmal das.)
Ein Autopilot lohnt sich eigentlich nur bei einem Flugzeug, das IFR-zugelassen ist und so geflogen wird, denn dann ist es eine notwendige Voraussetzung, daß man Single-Pilot-IFR fliegen darf. Allerdings sind die jährlichen Kosten, ein Flugzeug IFR-tauglich zu halten, höher als bei VFR-Zulassung, darum überlegt man sich solche Dinge als Halter meist recht lange.
Microsoft hat natürlich das maximale Equipment in die GA-Flieger eingebaut, in dieser Perfektion sieht man die Instrumentierung real eigentlich nie.
Grüße,
Betto