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Alt 26.12.2005, 10:10   #33
schlitzer
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Meine Erfahrung:

seit ca. 3 Jahren funktioniert bei mir die Briefpost, die jahrelang ohne irgend ein Problem funktioniert hat, nur mehr sehr sehr schlecht, eigentlich inakzeptabel.

Was passiert?

Immer wieder haben wir im Haus Falschzustellungen. Normalerweise finde ich dann die Post von irgend einem anderen Mieter im Haus in meinem Postfach, teilweise sogar die Post aus dem Nebenhaus. Der Gipfel passierte jetzt vor Weihnachten: Post von was-weiss-ich 8 Blocks weiter in meinem Postkasten! Ich mein', wenn zumindest die Strasse passt und der Postler nur die Nummer (bzw. natürlich auch den Namen) nicht zuordnen kann, gut, das könnte man vielleicht noch irgendwie akzeptieren. Wenn aber die Strasse nicht mal übereinstimmt auf dem Kuvert dann zweifle ich schon irgendwie am Geisteszustand vom Postler....

Ich habe ein ct-Abo. Das Heftl erscheint immer am Montag und zwar alle 2 Wochen. Ich habe das Abo seit 4 Jahren und ich glaub von den hochgerechnet 120 Heftln habe ich vielleicht 3x das Heftl am Erscheinungstag bekommen. Sonst kommts so am Donnerstag oder Freitag, Rekord ist der Freitag der nächsten Woche, also drei Tage vor dem Erscheinen der NÄCHSTEN Nummer. Ich hab' mal den Post-Ombudsman angerufen (sowas gibt's!) und mich dort beschwert. Siehe da: das Heftl kam dann "pünktlich" mit max. 2 Tagen Verspätung für ca. 3 Monate. Danach wieder wie immer irgendwann.

Benachrichtigungen von wegen nicht dagewesen haben wir dauernd in der Post. Nun sind wir aber nachweisbar echte Langschläfer und gehen meistens beide (!!!) erst aus dem Haus, wenn der Postler schon da war. Autos stehen natürlich auch vor dem Haus doch geläutet hat der Briefpostler bei uns schon sehr lange nimma. Auch hier beschwere ich mich natürlich regelmässig. Doch was kriegt man zu hören?

Auf dem Postamt wo man den Brief abholt: "Mir kennan niks dafia, mia san nua tsum O-hoin do!"

Anruf bei der Beschwerdestelle: "San sa Se sicha, dass daham woan?" (hmmmm, beide!), "Woans sicha ned am Heisl?" (stereo-gack auf EINEM klo?), "Haums vielleicht staubgsaugt?" (beim frühstücken? aber sicher!), "Is de Glockn hi?" (vielleicht, aber an unserer tür kann man auch klopfen!), "Jo, I wea des weitagem!" (aber sicher doch!), "Tuat ma lad, oba mia haum in letsta Zeit sofü Aushüfe!"

Vor allem letztere Ausrede bringt mich dann zur Weissglut. Die Aushilfen werden ja von der Post selbst angestellt und ich wage jetzt doch mal die Behauptung "des hätt's friha ned gem", denn offensichtlich braucht man heutzutage nur mehr gerade gehen können und schon ist man ein Postler. Lesen (siehe oben) ist nicht mehr erforderlich, Einhaltung von Vorschriften (persönliche Zustellung von eingeschriebenen Briefen) auch nimma und Intelligenz und Mitdenken ("Des Auto steht do! Vielleicht sans daun e daham!") schon gar nicht.

Just my 2 cents.....
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