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Alt 18.12.2005, 21:42   #12
Herwig
Inventar
 
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Beiträge: 1.622


Standard

Zitat:
Konstruktion eines Winkels ... photographiere mit 8MP ...
Gibts eh schon von diversen Bastlerprojekten, wirf Google an und du erhaeltst nach 100 Stunden Suche sicher irgendwas sinnvolles.

Das Problem besteht in der Verzerrung, d.h. wird die Buchseite an jeder Stelle immer schoen gerade Zeilen haben oder werden sie nicht doch gebogen sein?
Detto ob die Zeilen immer gleich breit sein werden.
Fuer diese Art der Verzerrung gibts eh ein Fachwort, es faellt mir aber nicht ein.

Fuer OCR koennte es gerade noch ausreichen, fuer eine adaequate digitale Repraesentanz der analogen Vorlage wohl nicht. D.h. willst du einen qualitativ weitgehend identischen Ersatz fuer das Original, wirst du wohl oder ueber auf einen gescheiten CCD-Scanner zurueckgreifen muessen!

Zitat:
mit sowenig Licht arbeiten
Frag dich selber ob das ueberhaupt technisch moeglich sein KANN um obiges Ziel zu erreichen, d.h. nicht bloss ein "besseres Photo" sondern ein "digitales identisches Abbild" zu erhalten.
Lade dir Datenblaetter von CCD-Sensoren herunter, studiere die Theorie der Halbleiterbausteine, betrachte die Lichtempfindlichkeits-Kennlinien und nicht zu vergessen, die Abhaengigkeit von Farbraum-Volumen zu Beleuchtungs-Art.
Profi-Flachbettscanner verwenden natuerlich nicht eine Standard-CCFL-Roehre sondern eine spezielle Ausfuehrung deren Lichtabgabe auf viele Parameter hin optimiert wurde. Natuerlich auch auf die Empfindlichkeit des jeweiligen CCD-Sensors.
Bei deiner Photo-Loesung muesstest du ein Blitzgeraet benutzen welches all diese Forderungen erfuellt.



Zitat:
Frage an die Experten
Ich bin sicher kein Scanner-Experte, schon gar keiner fuer professionelles Scannen von historischen Objekten.
Daher solltest du meine Antwort durch Kontaktaufnahme mit einschlaegigen Angestellten von Museen auf Stichhaltigkeit ueberpruefen.
Vor einiger Zeit hab ich mal einen Kurator um gewisse Informationen ersucht und er hat sie mir umgehend eingescannt und zukommen lassen. Beeindruckend, weil ich ihn und sein Museum per Google gefunden hatte und ihn vorher nicht kannte.
Fazit bzw Binsenweisheit: Scheue dich nicht, diese Leute mit ihrem Spezialwissen einfach anzusprechen oder ihnen ein Mail zu senden. Die meisten davon freuen sich an deinem Interesse an ihrer Arbeit und koennen dir sicher weiterhelfen.
Und selbst wenn nicht, hast du es wenigstens versucht und kannst dein Glueck beim naechsten Museum versuchen!
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