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Original geschrieben von thb
zu 1.: Du sagst selbst, dass es paradox ist. Die genannte Bedingung ist ja schon in dem Moment nicht erfüllt, wenn sich dass Flugzeug gegenüber der Umwelt auch nur 1mm bewegt. Die hohe Beschleunigung, der das Laufband aufgrund dieser Bedingung unterläge, würde aufgrund der Trägheit eine Kraftübertragung und einen effektiven Rollwiderstand nicht zulassen. Es wäre wie mit dem Tischtuch und dem Geschirr.
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Das ist ein Schluss den du ziehst, so wie ich meinen ziehe, aber mit dem Tischtuch hat es nichts zu tun. Das paradoxe ist, dass das Laufband genauso schnell dreht wie die Räder. Wie soll das gehen? Deshalb habe ich ein anderes (realistischeres) Szenario gebaut.
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zu 2.: Auf die Arbeit kommt es nicht an, wenn die Systeme getrennt sind und wie im unter 1. genannten Punkt die Kräfte nicht übertragen werden können.[/b]
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Die Systeme sind ja nicht getrennt!
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zu 3.: Das wäre ein Szenario, welches dann weder annimmt, dass das Laufband sich so schnell wie die Räder dreht, noch dass das Laufband sich mit der gleichen Geschwindigkeit nach hinten bewegt wie das Flugzeug nach vorne. Es ist ein konstruiertes Szenario, was mit der Aufgabenstellung nichts mehr zu tun hat, weil du das Laufband einfach beliebig bewegen darfst, bis es zu deiner Aussage passt.[/b]
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Stimmt. Aber mit beliebig bewegen würde ich eher sagen, dass das Band im maximalfall so schnell läuft, wie die Triebwerke das Flugzeug am Boden beschleunigen könnten. (Den Luftwiderstand ausgenommen)
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Außerdem glaube ich, dass die Dinge wie Walken gar nicht in die Lösung einbezogen werden sollen. Denn wenn wir wirklich praxisnah bleiben wollen, müsste man ja das Platzen der Reifen auch in Betracht ziehen. [/b]
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Das Walken ist aber ein Riesenteil, wenn nicht der größte Teil der Rollreibung!