Also, Koppelnavigation kannst du IMMER machen. Ob du in nem High-End-Flugzeug wie Boeing oder Airbus sitzt oder in der letzten Schüssel aus dem zentralafrikanischen Regenwald.
Das Prinzip ist eigentlich ganz einfach. Vektoraddition.
Du weisst wo du anfängst (Startflugplatz

) und kennst in der Regel deinen Kurs und deine Geschwindigkeit. Wenn du nun einfach die sich daraus ergebenden Vektoren aneinander hängst, weisst du, wo du zum Zeitpunkt x bist.
Je besser du hier den Wind kompensierst (Crosswind, Tail- bzw. Headwind), desto geringer wird natürlich die Abweichung zwischen deiner erkoppelten Position (Dead Reconning Position) und der tatsächlichen sein.
Als Ersatz für Luftstraßen dient diese Methode kaum. Sie stammt eher aus den Anfängen der Fliegerei. Um auch neben den Luftstraßen fliegen zu können, benutzt man heute RNAV (Area Navigation). Hierbei definiert man sich einfach mittels GPS bzw. INS beliebige Punkte (so genannte Phantom Stations), mit deren Hilfe man dann navigieren kann, als seien es echte Funkfeuer.
Intersections sind IMHO einfach Kreuzungen zwischen zwei oder mehreren Airways.
Außerdem kenn ich den Begriff noch vom so genannten Intersection Take-Off, bei dem man nicht vom Anfang der Bahn startet, sondern von einem anderen Punkt auf der RWY, wo sich diese mit einem Taxiway schneidet, also quasi eine "Interection" bildet.
So, hoffe dir geholfen zu haben
Matu