Was mich an der Diskussion stört ist, dass offensichtlich jetzt die für die heutige Situation verantwortlich gemacht werden, denen man 40 Jahre lang erklärt hat, dass es so läuft und funktioniert. Denen man mit 55/60 den "goldenen Ar..tritt" verpasst und empfiehlt "auf Messen Karten" abzureissen, um dem Staat nicht im Börsel zu hängen (offenbar wirken die Sprüche der "Tüchtigen&Redlichen [oder so ähnlich] schon).
Und am Ärgerlichsten daran ist, dass alle die Politiker, die diese Diskussion führen, aus dem "geschützten Bereich" kommen, die mit 80% ihres Letztbezuges in Pension gehen, während ich vermutlich auf 50% meines jetzigen Einkommens verzichten muss. Zum Glück ist meine finanzielle Situation so, dass ich vorsorgen kann, aber wie viele sind nicht in der Situation?
Sicher gibt es viele (und ich kenn auch welche) die die Situation ausnützen, aber alle Frühpensionisten quasi als Tachinierer und Schmarotzer zu betrachten, ist ziemlich frivol.
Aber eigentlich wollt ma ja die Politik aus dem Forum raus lassen, drum hör ich jetzt auf, es bringt leider eh nix und wünsch Euch besser eine gute Nacht

.
fredl