@all
Ich bin zwar kein Jurist, aber nach meinem "primitivem" Rechsempfinden stellt sich die Sache ja so dar:
Schmerzensgeld soll eine Entschädigung für die entstandenen Schmerzen darstellen - und wie so viele bereits bemerken, ist dies unabhängig vom Motiv des "Täters", der die Schmerzen zugefügt hat. Hier gibt es meines Wissens nach einen "Katalog", der zur Berechnung der Höhe des Schmerzensgeld (in Österreich) herangezogen wird. Andere Länder -> andere Sitten (siehe USA, wo es ja Schmerzensgeld-Forderungen im Millionen- bis Milliardenhöhe gibt).
Strafe wird bezahlt, weil der "Täter" gegen unsere künstlichen Spielregeln (= Gesetze) verstoßen hat - und diese Strafe wiederum ist relativ unabhängig von den zugefügten Schmerzen.
Daher ist es - für mich als Schmerzensgeld-Forderer - auch egal, ob ich von jemanden mit 150 km/h niedergemäht werde, weil er sauer auf seine Mutter ist oder sich einen "Dusel" angesoffen hat und mich dabei keine Schuld trifft.
Anders die Strafe, die ja von vielen Faktoren abhängig ist - letztlich auch vom Richter.