Zitat:
sky hat geschrieben:
@Klingsor
Die von dir in die Diskussion eingebrachte Anarchie ist nicht automatisch eine schlechte Sache. Ein Gedanke, den mir ein Freund in einer eben solchen "Gedankenspielerischen Diskussion" einmal näher gebracht hat, ist fogender: Eine Gesellschaft ohne Herrschaft/Regierung/Führung, kann im idealen Falle auch eine Gesellschaft sein, die keine Herrschaft/Regierung/Führung nötig hat. (Und das geht ja dann schon wieder in Richtung Eigenverantwortung, oder nicht?)
Damit finden wir uns zwar in einem ziemlich ideologischen Bereich, und fern jeder Realität, aber dennoch ist es ein Gedanke, den ich hin und wieder gerne Denke. Bzw. die so oft erwähnte, aber nie erreichte "ideale" Gesellschaftsform potentiell darstellen könnte.
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Du würdest dich wundern, wie wenig ideal der Zustand einer Gesellschaft irl wäre, die sich in die Richtung entwickelt, die du andeutest. Das führt in der Regel zu chaotischen, bürgerkriegsähnlichen oder zumindest gesetzlosen Zuständen. Beispiel: Ex-Jugoslawien, Somalia, die USA in füheren Jahren,..... Leider sind die Menschen nicht so ideal beschaffen, dass sie in einem machtpolitischen Vakuum in Eigenverantwortung leben können. Das führt zwangsläufig zu Gruppenbildung, Zusammenrotten der gewaltbereitesten Indiviuen, von denen wiederum der Brutalste die Führung an sich reißt, und von da an gehts zu wie im dreissigjährigen Krieg. Du kannst nicht mehr in Frieden leben, musst ständig auf der Hut sein, also ein Leben wie im Dschungel.
Eigenverantwortung ist schon nötig, aber es muss einen Rahmen dafür geben, sonst artet das ganze aus.