Zitat:
Klingsor hat geschrieben:
Du hast halt scheinbar noch nicht oft auf hohem Niveua gesellschaftskritisch diskutiert, ich nehms Dir nicht übel, daß wir Dir zu weit vorausgedacht haben!
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Erstens mal ist das ein fauler Trick, den Diskussionsgegner einfach irgendwelchen Beschuldigungen auszusetzen, wie zB. er käme intellektuell nicht mit. Dergleichen kennt man bis zum Überdruss aus den Vorwahl-TV-Konfrontationen der Parteispitzenkandidaten. Es entlarvt dich , lieber Klingsor, schon ein wenig, dass du es nötig hast , mit einem derartigen Untergriff den anderen schlechtzumachen.
Zweitens: Wenn hier ein Thread über Beschränkungen im Straßenverkehr aufgemacht wird und dann dank reemrevs Hilfe das ganze in eine Diskussion über Freiheit bzw. Beschränkung derselben ausartet, so sollte man doch erwarten können, dass hier klare, verständliche Ansichten zum besten gegeben werden. Das kann man von der "abstrusen These" (Eigenverantwortung...Wille zur Macht usw.) wohl nicht behaupten. Hier werden Dinge gedanklich verknüpft und als Tatsachen hingestellt, die in der Form keineswegs zwingend logisch sind. Hier gehts schon wirklich um reine Ideologie bzw. Glaubenssätze. Wenn ihr eine sachliche Diskussion wollt, dann lasst solches "gedankliches Extemporieren" und bleibt einfach mal bei den Tatsachen.
Drittens ist es typisch für Diskussionen mit Vertretern der eher politisch links angesiedelten Ideologie, dass man mit jedem beliebigen Thema beginnen kann, und dennoch früher oder später das Wort "faschistisch" oder gar "faschistoid" fällt. Ist eigentlich schon erstaunlich, fast wie bei "Christ in der Zeit". Da gibts auch immer irgend ein x-beliebiges Thema und früher oder später kommt dann die Religion, der Glaube , Jesus oder so was ähnliches ins Spiel. Aber das soll kein Vorwurf sein, es wundert mich einfach nur.
Viertens frag ich mich, was die Debatte hier eigentlich soll, und warum ich da mitmach.

Es hat eh jeder seine fixe Meinung, wie immer bei solchen Diskussionen, keiner ist bereit, die seine zu hinterfragen, normalerweise zumindest. Da muss ichmal kurz abschweifen: Glaube, mich von der Schule erinnern zu können, dass angeblich bei den alten Griechen auf deren politischem Forum Diskussionen üblich waren, wo besonders beredte Männer es wirklich schafften, andere von ihrer Meinung zu überzeugen. Unvorstellbar bei unseren heutigen Parlamenten, aber die hatten damals wohl noch keine Parteien....
Fünftens und letztens fällt mir noch ein: Gott schütze uns vor solchen "Vordenkern" wie dir und reemrev, ihr steht ja intellektuell so weit über dem gemeinen Volke, dass sich ja daraus zwangsläufig die Notwendigkeit ergibt, denen, die nicht befähigt sind, die Logik eurer geistigen Ergüsse zu erkennen, zur Befolgung derselben zu zwingen....Na ja, nehmt es nicht persönlich, aber am Anfang standen oft rein intellektuell überlegene, von der Masse abgehobene Typen, die sicher nur das beste wollten, tja, was daraus wurde, hat die Geschichte gezeigt.