Tja, aber in einigen Dienstleistungsbereichen ist der Grundlohn nun mal so niedrig, daß sich die Arbeit ohne Trinkgeld nicht rentiert - ich würd auch nicht f. 4-5€/Std. irgendeinen Finger rühren.
Und diese Leute sind sehr wohl auf Trinkgeld angewiesen - ganz von der Hand ist die Tatsache allerdings nicht zu weisen, daß es sich dabei um zu versteuerndes Einkommen handelt.
Das Problem wird wohl tatsächlich die Fairness gegenüber den Emfpänger von Hartgeld sein, bei Kartenbezahlung ist ja der Dip immer ausgewiesen und somit leicht nachvollziehbar - ich kann nicht eine Gruppe besteuern, nur weil eher mit Karte bezahlt wird und die anderen können scheffeln wie sie wollen.
Zur Umfrage: ja, ich gebe Trinkgeld, auch nach wie vor die ~10%.
Wobei ich es bei nicht passendem Service natürlich bleiben lasse und es als absolute Frechheit empfinde, wenn dich der entsprechende Kellner od. wer auch immer dann vielleicht noch anschnauzt - bemühen sollte sich wie Du meinst natürlich jeder.
Ideal wäre es, wenn man Trinkgeld tatsächlich angepaßt bezahlen würde - also bei ausgesprochener Zufriedenheit gute 10%, wenn alles so halbwegs gepaßt hat 5%, wenn das Service nix kann natürl. 0 - es ist viel zu oft usus und somit bemüht sich ein Großteil des Personals nicht mehr.
Bin ja nur gespannt, wie das Senatorenvolk samt Forumsgesinde auf deinen wieder mal provokanten Beitrag reagiert
