Wenn man Gurus Ausführungen über die Jahre folgt, kann man nur bei übelster und unbegründetster Mißgunst annehmen, Guru könne anders als in der edelsten Gesinnung seinen geliebten Mitmenschen begegnen.
Natürlich immer voll weiser Vorausschau, Toleranz und mit unglaublichen Kenntnissen gewappnet.
Guru gibts ja auch nur schriftlich, und da gibts keine Echtzeitprobe aufs affektgesteuerte Emotional-Exempel eines hochintelligenten Menschen, dem einmal der Faden reißt und andere Korrektive in Richtung eines menschlichen Charakters.
Aber statt immer wieder deutlich zu machen, daß Guru höchst integer ist und zu intelligenten Gedanken über den Normen der politischen Realität fähig ist, halte ich in diesem Thread ein Eingehen auf reemrev ("Eigenverantwortung - freier Wille - Wille zur Macht") für die progressivste Intelligenzleistung.
Denn lauert nicht auch oft die Gefahr im allzu "Guten"? Es gibt doch genügend Beweise für wohlmeinende intelligente Menschen, die große Teile der Menschheit mit Leid überhäuft haben. Ausreichend Beispiele für von einzelnen verständlicherweise für richtig empfundenen Grundsätzen, die umgelegt auf die Allgemeinheit, katastrophale Konsequenzen zeitigten.
Eine reflektive Auseinandersetzung mit der Gefahr der eigenen Intelligenz scheint mir also interessanter, als die fast kindliche Betonung, wie brav, gscheit, tüchtig und dabei doch noch irgendwie verrucht (immerhin geniale Zirkel-Quadratur) nicht Guru sei!
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