Neben der „Flughafen-Insel“ gibt es die Hauptstadtinsel – hier gibt's keine Urlaubsanlagen, aber doch größere Hochhäuser. Direkt daneben gibt es noch eine sehr große, hässliche „Industrie-Insel“ mit riesigen Tanks, Schornsteinen...
Alles, was dann kleiner ist, kommt als Urlaubsinsel in Frage. Schlecht sind natürlich die Inseln, die die Industrie und Tank- und Frachtschiffe direkt im Blick haben. Wichtig für den Urlaub ist deshalb, dass der Bootstransfer mindestens eine Stunde dauert, damit man weit genug weg von der Hauptinsel ist.
Von den rund 2000 Inseln der Malediven ist nur ein kleiner Bruchteil touristisch erschlossen. Insbesondere sind Inseln entweder von Einheimischen bewohnt oder Touristeninseln. Mischformen gibt es nicht. Auch wenn nur wenige Inseln erschlossen sind, sammeln sich diese jedoch meist in Bootsreichweite um den Flughafen. Bei uns waren es z.B. 45 min mit einem Wasserflugzeug / 2 Stunden mit einem Boot.
Selbst wenn du direkt am Strand stehst, siehst du keine Gebäude: Es gibt auf den Malediven wirklich keine größeren Hotelanlagen. Die örtlichen Baugesetze (Jurist im Urlaub...) schreiben vor, dass pro Urlaubsinsel nur eine Anlage stehen darf, auch dürfen die Gebäude die örtliche Vegetation nicht überragen. Da zusätzlich die Dächer meist mit Palmenblättern gedeckt sind, sind die Anlagen zwischen den dichten Palmen praktisch „perfekt getan“. Im Landeanflug habe ich maximal einige Bootsstege oder natürlich Wasserbungalows erkennen können. Von daher ist es nicht unrealistisch, dass auch im Flusi hier keine touristische Infrastruktur zu erkennen ist.
Die Malediven können ja groß als zwei in Nord-Süd Richtung verlaufende Atoll-Streifen beschrieben werden. Sehr viele Urlaubsanlagen befinden sich z.B. auf den Inseln des Ari- oder Nord-Male-Atolls. Hier hilft dir sicher eine Karte weiter.
Hier mal ein paar Fotos von mir. Die Malediven muss man einfach mal gesehen haben.
