Der Delta-Flug zwischen STR und ATL startet nach Möglichkeit immer auf RWY 07. Das ist bis zu einem Rückenwind von 15 Knoten zulässig (früher waren es nur 10 Knoten). Wenn der Wind aber zu stark ist (und auf 25 gestartet werden muß), bleibt zuerst Fracht zurück und wenn es dann immer noch nicht paßt, muß sogar ein Zwischenstop (ich meine, daß der dann in Gander erfolgt) eingelegt werden (die Zwischenlandung erfolgt nach Überflug des Atlantiks, da dann die Routinekontrollen am Boden weniger aufwendig sind und somit die Verspätung geringer ist). Der Grund für dieses Vorgehen ist - meines Wissens - das Gewicht der 767 bei einem Triebwerksausfall (nach V1) bei einem Start in Richtung Weidacher Höhe.
Ob es immer wirklich so toll in den Verkehrsfluß paßt, möchte ich bezweifeln. Ich habe den Flieger schon über 20 min auf eine entsprechende "Lücke" warten sehen. Außerdem ist es bei stark wechselnden Winden auch sehr schwierig zu entscheiden, wieviel Kerosin getankt werden soll. Es kommt auch vor, daß Fracht wieder entladen werden muß. Also, so richtig glücklich kann man mit so einem Verfahren wohl nicht sein.
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