Zitat:
Original geschrieben von Wolf-Dieter Wahl
Der Drucker selbst soll entscheiden (mit der Software, die drucken will) was und wie zu drucken ist. Und nicht, dass ich zusätzlich 20 MB Software installieren muss, die nur für den Drucker da ist.
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Im Prinzip, ja.
Bei "intelligenten" Druckern ist das ja der Fall. Ich denke da z.B. an gute PostScript-Drucker. Die haben ja einen PostScript-Interpreter oder sogar PDF-Interpreter in ihrer Firmware eingebaut.
Dort braucht das Betriebssystem bzw. der Treiber eigentlich gar nichts mehr tun als die Datei oder die Ausgabe des Programms direkt an den Drucker zu senden. Hängt der Drucker im Netzwerk dann wird einfach alles an die entsprechende IP-Adresse geschickt.
Über die 20 MB Software ärgere ich mich auch. Meistens sind das nämlich ganz unnötige Dinge. Da werden Hintergrundprozesse installiert, nur, um dauernd über den Tintenstand informiert zu werden.
Bei den sog. WinPrint-Druckern (wo eine Tintenpatrone mehr kostet als der Drucker

) muss allerdings mehr installiert werden weil diese Drucker überhaupt keine "Eigenintelligenz" besitzen. Da muss der Host-Rechner die Aufbereitung der Druckdaten übernehmen und dementsprechend groß ist der Treiber.