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Alt 17.08.2004, 01:52   #4
flocky
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naja der rückläufige druckausgleich basiert ja nur au dem fakt, dass die luft nachdem sie zum vakuum strömt aufgrund ihrer bewegungsenergie auch das bestreben hat sich weiter in die richtung zu bewegen. passiert das ganze isotropisch, also von allen seiten, so entsteht wieder ein überdruck. wenn sich dieser wieder der umgebung anpassen will strömt die luft wieder nach außen. alles in allem is das ein vorgang, der durch ein schwingungsfähiges, allerdings durch die geringe masse der luft, die sich negativ auf bewegungsträgheit auswirkt stark gedämpftes system zu beschreiben ist.

kurz: die luft strömt zum vakuum, durch das bewegungsbestreben der luftmasse entsteht dort wieder ein größerer druck als in der restlichen umgebung und die luft strömt wieder an die umgebung, wird dort aber wieder von dem entstandenen unterdruck im bereich des vorherigen vakuums wieder angezogen usw. obwohl der vorgang nach der erneuten ausbreitung in nicht mehr nennenswerten bereichen liegt.

anders vorstellen kannst du dir das auch wie eine feder, die du zusammendrückst. deine finger begrenzen das "vakuum". lässt du jetzt die feder los, schnellt sie nach außen, schwingt allerdings wieder zurück, dehnt sich dann wieder aus usw. bis sie wieder in einem ruhigen zustand ist.

wie das jetzt mit dem monitor in der praxis aussieht kann ich eigentlich nicht sagen weil ich das noch nie gesehen habe und nicht abschätzen kann wie weit dieser vorgang resoniert.

ich bin etwas detailreich ausgeschweift, aber ich hoffe du kennst dich aus

PS: bei google find ich übrigens nix weil auffällige viele lustige admins in ihren meta-tags das äußerst häufige wort "implosion" drinnen haben
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