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Alt 08.06.2004, 08:36   #158
kikakater
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Zitat:
Original geschrieben von The_Lord_of_Midnight
was ich mit der gefahr für die zukunft gemeint habe: in den letzten jahren habe ich in der edv nur noch abbau erlebt. demgegenüber stehen irrwitzige wachstumsraten in billiglohnländern. wenn man sich vorstellt, daß das betreffende personal ordentlich steuern zahlt, weiß man welche riesgenroßen summen da langsam aber sicher dem staat verloren gehen. gut, vielleicht sehe ich das ganze jetzt undifferenziert und habe keinen überblick über die situation. aber trotzdem deuten alle zeichen kurz und mittlefristig darauf hin, daß es vorbei ist mit dem permanenten aufwärtstrend in der sogenannten westlichen welt.

damit und mit der unverrückbaren tatsache, daß zusätzliche schulden nur noch zusätzliches elend bringen, sollten sich manche leute langsam abfinden. auch wenn offensichtlich selbst heute nach jahrzehnten der keynes noch die einzige idee ist, die manche "wirtschaftstheoretiker" haben. gibts da nicht auch andere ansätze als einfach nur "noch mehr schulden machen" ? ich bin ein pragmatisch denkender mensch und sage: das kanns doch auch wieder nicht sein. da muss doch noch was anderes sein.
Was ich dazu beitragen kann, möchte ich schon tun:

Meiner Meinung nach ist die Gefahr durchaus real, daß die Entwicklung in der Mann-Frau Beziehung die Wirtschaft nach unten zieht, hier in Europa.

Mein Vorschlag zu einer Abwanderungsdiskussion ist es die Subsistuierung (=Ersetzung, allerdings ist das Ersetzen bzw. der Ersatz im Sinn von falsche Wahl gemeint) von bisher gültigen Regeln des Lebens wieder in den Fokus zu rücken und zu dem zu machen was sie sind, Mittel des Niedergangs unter Einbehalt der Selbstbestimmungsbewußtseinslage. Es ist nicht Verwirrung, was den Westen derzeit prüft, sondern das Gewährenlassen von fraulicher Überbestimmung zum Behuf des Behufs. Vieles was man sich da ausdenkt, ist einfach krank.

Fünf Jahre bei einem Kind zuhause zu bleiben muss einen Niederschlag in der Pensionsberechnung haben, danach Ende der Berechnung. Das Zuhausebleiben nach Vollendung des fünften Lebensjahres muss der Mann seiner Frau respektive die Frau ihrem Mann finanzieren können.

So etwas wie eine Mütterpension, und ich bin jetzt nicht versessen, das Ganze Elternpension zu nennen, ist der erste Schritt zu mehr Nächstenliebe und einer Rückschrittlichkeit, die Ewigkeit leben heisst.

Schon einmal nachgedacht, daß eine Karrierefrau den gleichen Wert hat wie eine Mutter. Nur ist es bei der Mutter so, daß sie auch heute noch immer schutzlos irgendwelchen Säufern oder alternativ irgendwelchen Freundinnen ausgesetzt ist, die selber keinen Mann abbekommen haben oder ihn zumindest nicht dirigieren wollen, sondern als Ersatzmethadode den Mann der nicht besten Freundin sich aussuchen.

Dera ihr Liebesglück zerstör' ich. So etwas soll es geben, nachdem die Frau der heilige Geist ist, ist klar, daß man seine fürsorglichen Kräfte auch für die amoralische Versuchung ganz verträumt und hinterhältigst einsetzen kann, wo einem nachher es erst wie Schuppen vor den Augen abfällt, was man getan hat.

So viel Blödsinn muß nicht sein, deswegen plädiere ich für Wohlwollen der traditionellen Familie gegenüber, Neid verträgt sich nicht mit wirtschaftlichem Fortgang.

Mit der Stärkung von traditionellen angeblich "faulen" Frauen, die längere Zeit SEHR wohl zuhause bei ihren dann eben nicht saufenden, rauchenden und herumstreunenden - wer weiß denn schon wie schnell ein Kind zustande kommt bei einer verhängnisvollen Begegniserei !! ! - Kindern bleiben und ihnen geben, was nur die Mutter ihnen geben kann. Inne halten, traurig sein und sehr souverän und lebensbejahend.

Das ist schon extrem verlorengegangen, auf der anderen Seite, die disziplinelle Instanz des Familienvaters. Nicht die Frau ist die Familie, nicht die Kinder sind die Familie, der Vater ist es.

Daß der Vater bescheiden, inbrünstig, liebend ohne Glanzlosigkeit ist, versteht der, der Vater ist, nicht der, der als Vater fehlt, also schwere Fehler macht.

Ich glaube, daß Europa ein klares Bekenntnis zur traditionellen Familie - auch in Bezug auf Wertevermittlung und finanzieller Absicherung - ablegen soll, damit die gefördert werden, die Schutz benötigen, die Kleinen, die noch nicht wissen, daß es lediglich ein Vergnügen ist, sich einen Sex and Crime Film anzusehen.
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