Ja Gerson, das ist übel. Ich bin auch mehrere male auf den Boden gecrashed, bevor ich gemerkt hatte, das sich der VNAV am TOD ausgschalten hatte und das Flugzeug in den Sturzflug (biete -13000 fpm) mit ALT select, bis auf die Höhe des letzten Wegpunktes gesunken war. Wenn man es mitbekommt und VNVA direkt wieder einschaltet kann man es verhindern. Anthony arbeitet daran und ihm war bisher auch nicht klar, wieso der Fly! A/P den VNAV manchmal gelegentlich resetet.
Die Sache mit dem Over- und underspeed ist eine Sache der Dämpfung des Pitch. Das ist eine ziemlich schwierige Geschichte, da dort das Stellsignal aufgrund der aerodynamischen Einflüsse immer erst verzögert wirkt. Wählt man einen großen Übertragungsfaktor - sprich großen Ruderausschlag - um die Störung schnell auszugleichen, gerät man bei einer größeren Abweichung vom Auslegungspunkt schnell ins instabile Gebiet, wo sich die Bewegung aufschaukeln wird. Wählt man einen kleinen Faktor, ist nicht mit Instabilitäten zu rechen, aber die Oszillation wird schwächer gedämpft und u.U. muß man eine geringfügige bleibende Regelabweichung akzeptieren. Durch komplexe Regelungstechniken läßt sich da natürlich eine Menge machen, nur weiß ich nicht welchen Background Anthony hat und inwiefern man darauf Einfluß ausüben kann. Aber er arbeitet ja daran.
Was die Steigleistung betrifft finde ich die 777 zwischen FL200 und FL300 auch etwas schwach - habe aber keine real life Refernzen. Das Ablesen der SChubleistung geschieht beim PW4098 Triebwerk ausschließlich über die EPR. N1 kann nicht zur qualitativen Leistungsbeurteilung herangezogen werden.
Mit zunehmender Höhe wird auch die EPR gesteigert, drum gehts ab 30000 ft wieder besser mit dem Steigen.
Guten Nacht!
Simeon
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