Für mich klingen die aufgeführten Fälle sehr plausibel (für Amerika wohlgemerkt - in der zivilisierten Welt wären sie undenkbar).
Ich kann mich z.B. noch genau an einen Fall aus dem Rechtskunde-Unterricht erinnern, wo zwei Dachdecker an einem Haus arbeiteten. Der eine innen, der andere auf dem Dach. Der einen hat von innen mit einer Nagelpistole Nägel in die Decke geschossen und verletzte dabei seinen Kollegen auf dem Dach am Fuss.
Bei uns wäre das ein dummer Arbeitsunfall, aber in Amerika passierte folgendes:
Man verklagte die Firma, welche die Nägel herstellte (nicht etwa den Erzeuger der Nagelpistole, weil das keine sehr bekannte/wohlhabende Firma war) und bekam bei der aussergerichtlichen Einigung ein nettes Sümmchen ausbezahlt.
Das ganze war vor ca. 15 Jahren, als der Wahnsinn mit den Klagen in Amerika erst seinen Anfang nahm.
Der Fall von Stella-Liebeck selbst ist ja allseits bekannt und ging damals durch die Schlagzeilen.
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