Also: Guru war urlauben und Schi fahren. Aber hatte sogar im Urlaub Internet - zwar ohne Server, aber ...
Guru hat aber auch nachgelesen - und hat sich dabei ein paarmal vor lauter Lachen fast verschluckt.
Wer einen (virtuellen) Server hosten will, zahlt beim billigsten Anbieter in Ö durchschnittlich 25 Euronen im Monat. Wer einen (physischen) Server housen möchte, zahlt je nach Platzverbrauch und benötigter Dienstleistungen sowie Trafficvolumen ab etwa 100 Euronen aufwärts im Monat. Und das hat mit der Allerliebsten Telekom so überhaupt nix zu tun...
Die fixe IP-Adresse, die von manchen Providern bei manchen Angeboten verwehrt wird, liegt eher daran, dass die a) was kostet und b) die Provider ja auch von irgendetwas leben müssen. Oder glaubt gar jemand ernsthaft, die Provider hätten keine Kosten?
Ein vernünftiges Providernetz braucht zwischen 100 MBit/s und 1 GBit/s Anbindung an den VIX, und je nach Kunden (und Kundenart) Internet-Upstream von einem (unsicher), zwei (schon besser) oder mehr (am besten) Providern. Wer in dem Business ein bisserl mehr als nur groß die Go öffnen will, benötigt dann noch Anbindungen an Frankfurt (DECIX - so mindestens ab 34 MBit/s aufwärts), an die Internet-Exchanges in den Nachbarstaaten (wenn er auch international mitspielen will), ein angemietetes oder eigenes Netz in Österreich, um Kunden und Einwahlpunkte anschließen zu können. Wer Sicherheit auch anbieten will, braucht diese Verbindungen noch gesichert (redundante Leitungsführung). Und dann kann man von vernünftigen Providern reden - ned nur Provider, die das teure Wholesaleangebot der TA weiterverkaufen und schöne Webseiten haben...
Obendrein benötigt man als ernstzunehmender ISP im Businessbereich eine 24/7-Hotline und im Netzwerkmanagementcenter mindestens 5 bis 7 Leute, um 24/7-stabil zu sein. Von den UPS, gedoppelten Coreroutern, doppelten Radiusservern redet Guru ja gar nicht.
Und daher kann das Ganze nur dann auch für den Provider ein Geschäft sein, wenn er genügend Kunden hat und auch für seine Leistungen einen adäquaten Preis erzielt.
Einen WLAN-Zugang mit einem Festnetzanschluss zu vergleichen ist ungefähr so wie mit dem Fahrrad den Himalaya bezwingen zu wollen - für einen privaten Surfer vielleicht nicht schlecht, aber für einen Businesskunden mit hohen Qualitätsanforderungen eher nur ein Kinderspielzeug...
Guru ist ja bekannt dafür, die TA nur selten zu verteidigen: aber der 500 MB-Tarif ist dann in Ordnung, wenn er als schneller Ersatz für eine Modemverbindung dient, für ein bisserl Mail und ein bisserl surfen. Und das die TA ein Mail sendet, wenn die Grenzen erreicht werden, wurde ja auch schon gesagt. Und darüberhinaus gibts noch andere Produkte auch... Wer also wirklich so dumm ist, seine Kinder a) nicht zu überwachen und b) auch noch das Mail zu ignorieren muss also zu Recht zahlen.
LG
Guru
|