Hi!
Zuerst mal die Begriffserklärung: Ja, Interceptieren ist das gleiche wie Anschneiden

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Beim Parallel Entry fliegst du zuerst mal über das Funkfeuer (z.B. VOR) auf dem Gegenkurs der Warteschleife. Sagen wir mal der Anflugkurs ist 180°. Man fliegt also auf 180° vom VOR weg, und das genau 1 Minute lang (man beginnt das Stoppen beim Überflug). Am besten ist, du stellst das VOR auch auf NAV2 (warum siehst Du gleich)! Nach dieser Minute machst du eine Rechtskurve genau auf das VOR zu (deshalb auf auf NAV2 schalten, da zeigt die Nadel des RMI genau hin!). Nachdem Du das VOR nun zum 2. Mal überflogen hast, mach einfach eine Linkskurve in das Holding hinein und schon bist Du drin

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Zum ILS-Intercept: Reale Piloten (zumindest bei Austrian Airlines) machen es folgendermassen: Es wird im Autopiloten (Heading Hold / Heading Select) das sogenannte Intercept Heading eingestellt. Dieses sollte nicht mehr als 30° vom "tatsächlichen" Kurs zur Landebahn abweichen. Optimal wären 25°. Ein Beispiel: Die Runway 29 in Schwechat hat 294°, d.h. ein optimales Intercept-Heading wäre (weil der Localizer genau diesen Kurs hat) 269° oder 319°. Bevor Du einkurven musst, schaltest Du "APR" bzw. (bei MadDog) "ILS" im Autopiloten an und wartest bis der Glideslope und Localizer eingefangen wurde (Capture) und nun nachgeflogen wird (Track).
Dies sollte bei ca. 210 KIAS geschehen (Flaps zumindest bei MadDog auf 11° stellen). Nachdem nun der Localizer und Glideslope eingefangen wurde, reduziert man auf 160 KIAS, fährt das Fahrwerk aus und die Klappen auf 15° (MadDog). Nach dem Überflug des Outer Marker wird langsam auf Vref reduziert (Vref ist die Referenzgeschwindigkeit für den Anflug) und die Klappen werden stufenweise ausgefahren (sodaß der Glideslope bei ca. 0 - 4 Grad Nose Pitch Up) gehalten werden kann. Die Spoiler müssen gearmed werden und dann kann man eigentlich landen

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So mache ICH es zumindest (ein AUA-Pilot den ich persönlich kenne auch ca.), das ist also nur eine Empfehlung!
Hoffe geholfen zu haben!
Grüsse
Bernd