Thema: Linux ausflug
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Alt 08.11.2003, 23:54   #37
santi
Master
 
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Hi Lou,
ich beschäftige mich auch noch nicht so lange mit Linux das ich überall den totalen Durchblick habe aber IMHO gehst Du an die Sache falsch ran. Ich kann mir gut vorstellen wie sich ein Anfänger fühlt wenn X aus irgendeinem Grund nicht startet und ihn ein blinkender Cursor in der Konsole auslacht
Probleme welche durch nicht unterstützte Hardware verursacht werden können auch für Profis wirklich nerventötend sein, keine Frage.

Solange alles klappt ist IMHO Linux heute so leicht wie Windows zu installieren und zu bedienen. Wenn es allerdings Probleme gibt musst Du bereit sein Zeit zum Lernen aufzuwenden und Dich in die Materie einarbeiten.

Der Witz an der Sache ist dabei das Du dann irgendwann langsam beginnst das Schema wie Linux abläuft zu verstehen und Du draufkommst das Linux in Wirklichkeit ganz einfach ist

Nehmen wir mal zur Veranschaulichung meine Distri - MDK:
Ich behaupte mal das 80% aller Anfängerprobleme die in den Foren gepostet werden durch eine Konsoleneingabe von "drak" und Tab-Taste, bzw. für Fortgeschritte durch die Eingabe von "drakconf" gelöst werden könnten.

Solange der Kernel nur irgendwie rennt ist es also auch bei einer sogenannten "KlickerBunti"-Distri wie MDK fast immer möglich das System auf der Konsole wieder flottzukriegen. Beim "schwereren" Debian nennt sich das dann nicht "drak" sondern "reconfigure"

Zugegeben am Anfang ist das Lernen und Lesen etwas mühsam aber wenn Du dann langsam durchblickst macht es echt Spaß weil Du weißt das Du es immer wieder hinkriegst, egal was man wieder verpfuscht hat.
Naja, meistens jedenfalls

Gruß
santi
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