Zitat:
Original geschrieben von maXTC
17. Jahrhundert: Der Dreissigjährige Krieg (Protestanten gegen Katholiken) dezimiert etwa 40% der Bevölkerung, vor allem in Deutschland.
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1618-1648: deutsche Katholiken gegen deutsche und schwedische Protestanten und katholische Franzosen
Durch den Kriegseintritt der kath. Franzosen gegen die kath. Deutschen zeigt sich klar, dass man dies nicht mehr einfach als Religionskrieg abtun kann. Grosse Verlierer des Krieges waren alle beteiligten Parteien.
Dieser Krieg findet keinerlei Grundlage in der Bibel, er entspricht nicht dem Willen Gottes. Im Gegenteil: Die Bibel ruft zur Versöhnung auf.
Es ist auch sehr einfach, diese Leute aus heutiger Sicht zu verurteilen. Die grosse Masse konnte weder lesen noch schreiben. Die Masse der Christen kannte kaum das Evangelium von Jesus, der den Menschen den Frieden schenken will. Die Masse der Menschen von damals hatten nicht die Möglichkeit, sich über die Medien (Bibel) zu informieren. Dem Kriegsbefehl der Fürsten konnten sich die Leute nicht so einfach entziehen.
Wer kann sich in der heutigen Zeit in Mitteleuropa einem Kriegsbefehl entziehen?