Hallo!
Wenn dir das hilft, Fritz: Man kann immer noch auf Runways doppelklicken und "closed for landing" ("für Landungen geschlossen")oder "closed for takeoff" ("für Starts geschlossen") ankreuzen.
Das geht aber nicht mehr so sicher wie früher, sondern fast nur noch bei Parallelbahnen.
Das Thema ist wesentlich komplexer geworden.
Es hat sich nämlich im FS2004 einiges getan, ich habe schon 5 Bahnen gleichzeitg in Betrieb gesehen! Der Flusi wählt die Bahn so aus, dass er zunächst anhand der Windrichtung festlegt, welche Bahnen offen sind. Mehr als 7° Differenz zwischen zwei aktiven Bahnen gehen nicht. Man wird also leider wohl immer auf die 18 in Frankfurt verzichten müssen. Dahinter scheint zu stehen, dass der FS Kollisionen vermeiden will bzw. nicht klug genug ist, um sie durch SIDs oder Vectors zu vermeiden. Ich finde, eine akzeptabele Lösung - das Gemecker wäre groß, wenn man in beispielsweise Zürich ständig mit durchstartendem oder landendem Verkehr in Berührung käme!
Schließlich handelt es sich in EDDF um eine sehr spezielle Benutzung der Bahnen.
Danach wird der startende Verkehr zur NÄCHSTGELEGENEN Bahn geschickt, und der anfliegende Verkehr auf die restlichen Bahnen oder die selben Bahnen verteilt. Dabei wird beispielsweise in Frankfurt der Verkehr von Süden z.B. auf die 25R, der von Norden auf die 25L geschickt.
In Los Angeles (4 Parallelbahnen, Terminal in der Mitte) sieht das dann optimal aus: außen landen die FLieger, innen starten sie, alle 4 Bahnen werden benutzt!
Dann werden oft noch Prop-Maschinen auf kleinere Landebahnen geschickt - z.b. auf die 27C in Hannover, oder auf die 26L (Die der FS als vollwertige Bahn betrachtet) in Frankfurt.
Jetzt kommt's!
Schließt man jetzt aber eine Bahn ganz, z.B. die 18 in Frankfurt, und es herscht starker Südwind, so "holt ATC sie sich zurück" - es ignoriert einfach die Schließung der Bahn für Starts und Landungen. Dadurch kann es leider sogar zu Landungen auf Landebahn 18 oder sogar 36 kommen, die es so in der Realität nie geben wird.
Ich finde, das hat schon seinen Sinn - "Jim Joystick", der zum allerersten Mal mit Wetter fliegt, muß nur im schlimmsten Fall Crosswind-Landungen trainieren. Spezialfälle wie in Frankfurt fallen dabei unter den Tisch... ich kann persönlich damit leben.
Auch weil ATC dabei anscheinend vernünftig bleibt, und nur die größten Landebahnen benutzt - in Heraklion (LGIR) wird man wohl nie bei Nordwind auf der kurzen 17/35 landen müssen.
Erste AFCAD's gibts schon: öfter mal hier gucken:
http://afcad.projectai.com
Viel Spaß!
Felix