Zitat:
Original geschrieben von xyladecor
@jayjay:
du scheinst noch nicht sehr viel im berufsleben
gestanden zu sein?, denn du verbindest gewerkschafts-
tätigkeit automatisch mit streiken.
gwerkschaftsarbeit beginnt aber nicht mit einem
streik, sondern da endet sie.., es gibt auch noch
was davor!
der audruck "sozialer frieden" sagt dir glaube ich
auch nicht viel, selbiger war bis vor einiger zeit
in österreich ein äusserst hohes und wertvolles gut,
auf dessen basis viele probleme gelöst werden konnten.
und lass dir auch noch eines sagen, für all diese
rechte, für die die gewerkschaft eintritt, zugegebener-
massen sicher nicht immer optimal, wurden in diesen
land menschen sogar umgebracht, um eben diese jene
rechte der arbeitnehmer zu erlangen.
es wäre grob fahrlässig, diese dinge nur als "höflich-
keit gegenüber der wirtschaft und wegen der angst das
firmen abwandern" aufzugeben.
im übrigen unternehmen wandern sicher nicht wegen den
gewerkschaften in billiglohnländer aus.
es ist schon erschreckend wie wenig die menschheit
bei diesem thema aus der vergangenheit gelernt hat...
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ich betrachte gewerkschaften primär aus der sicht des arbeitgebers, da ich davon ausgehe, dass in einer globalen welt der arbeitgeber der "stärkere" sein wird bzw. schon ist.
ausserdem finde ich es eine schande für eine demokratie, wenn gewerkschaften aus parteipolitischen überlegungen eine regierung bestreiken ...