Zitat:
Original geschrieben von Camphari
zumindest genauso legitim wie die scheibenwelt vor 500 jahren..
der mensch hat immer schon an etwas übernatürliches geglaubt; es konnte nun halt wissenschaftlich noch nie bewiesen werden..aber widerlegt nun mal auch nicht... im mittelalter machten uns halt chemikerInnen angst (=Hexe) weil wir es nicht verstanden. heute durchschauen wir die chemie schon ein bisschen mehr - dennoch sind es im prinzip eher vermutungen als beweise wie denn nun ein element wirklich aussieht usw..... im letzten jahrhundert hat es immerhin einige atommodelle gegeben die immerwieder von neuen ersetzt wurden....bin auf das nächste gespannt.
nur weil wir immer bessere techniken entwickeln und mehr einblicke in die natur bekommen heißt das noch lange nicht dass sich das nicht jemand/etwas ausgedacht haben könnte.
gr33Tz
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Und an die Schöpfung zu glauben ist nichts übernatürliches? Da werden Thesen aufgestellt um die Evolution in den Bereich des Übernatürlichen zu schieben, und dabei wird nicht bemwerkt das die Schöpfung an sich per Definition Übernatürlich ist. Das ist ein klassischer Zirkelschluß.
Und was die Atommodelle angeht, so sind die ersten davon wirklich nichts weiteres als philosophische Überlegungen. Doch mit dem Fortschreiten der Naturwissenschaften wurde durch das Wechselspiel zwischen Experiment und Theorie die Atommodelle immer weiter verfeinert bis zum jetzigen. Das heist aber nicht dass die vorhergehenden Modelle die naturwissenschaftlich entwickelt wurden komplett falsch sind, sondern nur ungenau.
Genauso schaut es aus mit der Relativitätstheorie, die Newtonsche Mechanik ist deswegen auch nicht komplett falsch, sondern muss in gewissen Grenzfällen durch die Relativitätstheorie ersetzt werden.