@ artemisia
das ganze zusammengefasst: die wissenschaft spricht bei 99% genetischer übereinstimmung nicht von rassen. das wollte ich wissen.
ändert aber nichts an meinem meinung: rasse ist definitionssache/ansichtssache - andere forscher sehen sehr wohl bei 99% einen so gravierenden genetischen unterschied, dass der begriff "rasse" eine berechtigung hat.
vielleicht wird "rasse" ja auch durch die anzahl der hautpigmente definiert?
welche wissenschaftliche anschauung/definition gerade populär ist entscheidet die politik.
auf die jeweiligen kulturellen unterschiede - durch die wohl die meisten menschen "rasse" definieren - bist du (absichtlich?) nicht eingegangen. was ich damit sagen will: der begriff "rasse" wird nicht nur durch die genetik definiert! die genetische ist nur eine von vielen möglichen definitionen.
weiters denke ich, dass wir uns einig sind, dass man zb. farben auch meist auf die wichtigsten grundfarben reduziert und so einen unterschied zwischen rot und blau findet (es wär ja kein problem einen farbverlauf von rot auf blau zu machen bei dem es keinen klaren übergangspunkt - wann rot, wann blau - gibt).
somit scheint mir die behauptung legitim, dass mir ein mensch aus dem kongo weniger ähnlich sieht als zb. einer aus innsbruck - und dabei werden mir wohl die meisten menschen rechtgeben.
wer definiert also "rasse": die forschung, die sich mittlerweile auf eine 99%-klausel festgelegt hat oder vielleicht die menschen auf dieser welt, die sofort wissen, dass ein schwarzer aus afrika kommt und ein weisser zumindest europäische wurzeln hat?
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"Geschichte sind die Lügen auf die man sich geeinigt hat." Napoleon Bonaparte.
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