Zitat:
Original geschrieben von Netsuya
Berufspraxis, du sagst es. Aber Berufspraxis alleine nützt nichts, wenn man die Firma wechselt. Denn jede Firma ist anders und man muss sich überall erst mehr oder weniger einarbeiten.
So gesehen ist ein HAK-Maturant imho auf jeden Fall z.B. für eine Buchhaltung qualifiziert.
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das schau ich mir an, welchen schulabgänger von der hak du heute hernehmen kannst, und einfach sagst: geh, du machst jetzt die buchhaltung. also ich würd mir das nicht trauen. ja richtig, man hat ein gewisses grundwissen das sicher nützlich ist, aber wie schon gesagt: eine anerkannte qualifikation hast du aber erst nach mindestens 2 jahren berufspraxis. nachzulesen in jedem beliebigen stellenangebot.
berufspraxis nutzt eine ganze menge, wenn man die firma wechselt. denn damit erweiterst du deinen horizont und dein wissen. ob du das bestehende wissen weiterverwenden kannst, hängt sicher davon ab ob du die branche wechselst bzw. von wo nach wo du wechselst. z.b. in der edv kann man sehr vieles mitnehmen, wenn das bestehende wissen nicht schon veraltet ist. jedenfalls profitieren sicher auch die firmen von leuten, die gewechselt haben und nicht nur die leute selbst.
welche allgemein verwendbare qualifikation kann ein beamter bei einem wechsel vorweisen, der eine dienstprüfung abgelegt hat und der diverse kurse gemacht hat ? das lässt sich üblicherweise "draußen" sehr schwer weiterverwenden. in diesem lichte sollte man die gehälter auch sehen, nicht nur in dem lichte, wie viel man sich selbst wert ist. denn ein marktpreis hat überlichweise auch was mit einem marktwert zu tun.