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allwissende Müllhalde 21.05.2003 15:37

NetzteilEnermax EG-465 P-VE
 
Ich hab mir eigentlic ein 350Watt Nt gekauft, doch durch eine Schlamperei war ein defektes Netzteil in der Verpackung.
Bei der Reklamation passierte dann die nächste schlamperei und ichj hab jetzt die
im Titel bezeichnete 430Watt Ausführung.

Frage:
Da es sich um die alte Ausführung handelt(in Geizhalsliste als nicht EU-zugelassen gekennzeichnet) was hat es mit der EU-Zulassung für eine Bewanntniß ?
Weitere Frage:
Das Netzteil zieht vermutlich auch mehr Strom als mein System eigentlich jemals braucht, ist also überdimensioniert, und frißt unnötigerweiße mehr Strom
- oder ist das nicht so wie ich vermute ?

fredf 21.05.2003 16:43

dein Modell erfüllt EMC Richtlinie 89/336/EE nicht, sprich es ist ungenügend abgeschirmt und kann Störungen durch Elektrosmog bei anderen Geräten verursachen, oder es wurde einfach nicht geprüft(Hersteller im bzw. Importeur in den EU-Raum ist dafür verantwortlich).
Als Privatanwender der keine hochsensiblen Geräte im Nahbereich des Pc´s verwendet wirst du von diesem ev. erhöhtem E-Smog nichts merken.

Kleine Verallgemeinerung:
Netzteile stellen nur die Menge Strom bereit die gerade benötigt wird und dein Tauschgerät wird kaum mehr verbrauchen als das vorige.
Ohne Messung der Stromaufnahme in den hauptsächlich angewandten Betriebszuständen wird keine definitive Aussage welches der beiden mehr verbraucht möglich sein.

Atomschwammerl 21.05.2003 17:37

Das is der unterschied zu noname billig netzteilen...
billige geben bei gleicher leistung weniger her
-->schlechterer wirkungsgrad

red 2 illusion 21.05.2003 18:53

wirkungsgrad
 
HI


Zitat.........schlechterer wirkungsgrad für Billignetzteile



Nein, das kann ich nicht bestätigen. Die für den Wirkungsgrad zuständigen Teil der Feritkern ist fast immer der gleiche.

Auch bei den anderen Teilen kann man nicht wirklich mehr Strom verheizen auch diese Teile sind Standardisiert.

Mir ist nicht bekannt das Siemens z.B. Bauteile hätte die billiger wären weil sie mehr Strom verheizen.


Es wird einfach bei der Haltbarkeit und der Dimensionierung der Teile gespart. Daher werden die im Grenzbereich belastet, mit eh schon reduzierter Lebenserwartung gehen die dann schneller kaputt.


Und es werden für diese "Billigbauteile" noch giftigere Substanzen eingesetzt.


Bei einem 430Watt Netzteil würd ich mir keine Sorgen über die Dimensonierung mach. Wenn nicht Stinkt ist das schon OK.

flocky 21.05.2003 21:14

allgemein:

billige netzteile besitzen eine schlechtere spannungsstabilisierierung...
wie du weißt ändert sich die spannung auch wenn sich der strom ändert (U=R*I). eine wichtige aufgabe von netzteil ist es, diese spannungen stabil zu halten, auch wenn sich der strom ändert. also wennst jetz z.B. noch ein CD-rom anhängst soll die 12V-leitung so weit wie möglich auf 12V bleiben. ein netzteil is auf eine gewisse leistung spezifiziert, bei der die spannung innerhalb des toleranzbereiches bleibt. billig netzteile sind nur bedingt auf eine leistung spezifiziert, es kann durchaus sein, dass bei einem billig-NT die 12V-leitung bei hoher belastung stabil bleibt, aber die 5V-leitung (von welcher der prozessor seine spannung bezieht) schon bei der hälfte der belastung sehr unter ihren normalwert sinkt.

allwissende Müllhalde 21.05.2003 22:23

Das alles hört sich gut an.
Ich hab nämlich ein paar Tests gelesen,
und da war eben auch Stromverbrauch ein Kriterium - wobei es so dargestellt wurde
als wäre die Stromaufnahme nicht nur von der angehängten Last abhängig, also schon im Leerlauf Unterschiede vorhanden.
Zumindest hab ich es so verstanden; was ich mir wiederum so erklären könnte, daß
eben die größer dimensionierten Bauteile wie eben Trafo und vielleicht auch noch andere (Thyristoren, Kondensatoren)schon allein deswegen mehr Verlustleistung in Form von Wärme abgeben.
Aber wie weit das ins Gewicht fällt, und ob ?
Das wäre meine Frage an die Spezialisten.
Zitat von:
http://www.hardwares.de/sonstiges/en.../netzteil.html
"Das Netzteil hat sich bei uns im Testbetrieb auf jedenfall bewährt, allerdings ist uns aufgefallen, dass es einiges an Strom zieht, und deshalb vieleicht nicht unbedingt über eine Steckerleiste, wo mehrere stromhungrige Geräte angeschlossen sind, an eine Steckdose angesteckt werden sollte"

Ansonsten, Elektrosmog - wäre wieder ein anderes Thema aber da bin ich nicht so empfindlich - außer bei den Handy-Mikrowellen spür ich definitiv am Ohr.
Zur EU Zulassung hab ich abermals andere Info gefunden.
Da gings um ein Dämpfen der Spannungsspitzen die das 220Volt Netz Belasten oder so in der Art stand z.b. wo geschrieben ;)

"Die PFC-Norm hilft auftretende Spannugsspitzen, die durch nicht sinusförmige Computer- und Monitornetzteilen hervorgerufen werden, zu vermeiden."

flocky 21.05.2003 22:32

Zitat:

Original geschrieben von allwissende Müllhalde
Das alles hört sich gut an.
Ich hab nämlich ein paar Tests gelesen,
und da war eben auch Stromverbrauch ein Kriterium - wobei es so dargestellt wurde
als wäre die Stromaufnahme nicht nur von der angehängten Last abhängig, also schon im Leerlauf Unterschiede vorhanden.
Zumindest hab ich es so verstanden; was ich mir wiederum so erklären könnte, daß
eben die größer dimensionierten Bauteile wie eben Trafo und vielleicht auch noch andere (Thyristoren, Kondensatoren)schon allein deswegen mehr Verlustleistung in Form von Wärme abgeben.
Aber wie weit das ins Gewicht fällt, und ob ?
Das wäre meine Frage an die Spezialisten.
Zitat von:
http://www.hardwares.de/sonstiges/en.../netzteil.html
"Das Netzteil hat sich bei uns im Testbetrieb auf jedenfall bewährt, allerdings ist uns aufgefallen, dass es einiges an Strom zieht, und deshalb vieleicht nicht unbedingt über eine Steckerleiste, wo mehrere stromhungrige Geräte angeschlossen sind, an eine Steckdose angesteckt werden sollte"

Ansonsten, Elektrosmog - wäre wieder ein anderes Thema aber da bin ich nicht so empfindlich - außer bei den Handy-Mikrowellen spür ich definitiv am Ohr.
Zur EU Zulassung hab ich abermals andere Info gefunden.
Da gings um ein Dämpfen der Spannungsspitzen die das 220Volt Netz Belasten oder so in der Art stand z.b. wo geschrieben ;)

"Die PFC-Norm hilft auftretende Spannugsspitzen, die durch nicht sinusförmige Computer- und Monitornetzteilen hervorgerufen werden, zu vermeiden."

es könnte sein, dass dein NT kein PFC hat, das schadet aber dir selbst überhaupt nicht, allerdings dem stromnetz, da es durch die auftretenden spannungsspitzen belastet wird :D
btw: aktiv/passiv PFC is von der wirkung her egal, allerdings brummen NT's mit passiv-PFC's deutlich, das hört man wenn der computer abgedreht ist. aber falls es PFC hat, dann aktives.

allwissende Müllhalde 21.05.2003 22:53

@flocky

Aha,
Wegen dem PFC mach ich mir auch weniger Gedanken, die sollte sich eher der Händler
machen der diese Netzteile noch verkauft ohne darauf hinzuweisen.
Bei einem Versicherungsfall z.b. bei einem Brand oder defekten Computer uä. würde es wahrscheinlich ein Argument d. Vers. sein um nicht zu zahlen.
(Ich hab das NT eigentlich für jemand gekauft dessen gesamte! Hardware durch einen Netzteilkollaps draufgegangen ist !
und behalt mir dieses Enermax jetzt lieber selbst - aus zwei Gründen: 1. die Zulassung und 2. der Preis(vorteil).)

Aber die Frage des Stromverbrauchs hätte mich hauptsächlich interessiert.
es gab da noch einen Test von Chip.de
wo jeder Kandidat auch bezüglich Leistungsaufnahme beurteilt wurde.
Darum die Frage, ist das nun ein Schmäh
von denen oder gibt es ernsthaft Unterschiede, bei gleicher Konfiguration der angeschlossenen Hardware ?

Aus einem anderen Test, anderes Netzteil:
"Anzuführen wäre die hervorragende Leistung, die sowohl Athlons (via 5- und 3,3-V-Leitung) als auch P4s (via 12-V-Leitung) bestens versorgt. Dabei schluckt das Netzteil selbst den geringsten Strom vom ganzen Testfeld."

flocky 21.05.2003 22:55

Zitat:

Original geschrieben von allwissende Müllhalde
@flocky

Aha,
Wegen dem PFC mach ich mir auch weniger Gedanken, die sollte sich eher der Händler
machen der diese Netzteile noch verkauft ohne darauf hinzuweisen.
Bei einem Versicherungsfall z.b. bei einem Brand oder defekten Computer uä. würde es wahrscheinlich ein Argument d. Vers. sein um nicht zu zahlen.
(Ich hab das NT eigentlich für jemand gekauft dessen gesamte! Hardware durch einen Netzteilkollaps draufgegangen ist !
und behalt mir dieses Enermax jetzt lieber selbst - aus zwei Gründen: 1. die Zulassung und 2. der Preis(vorteil).)

Aber die Frage des Stromverbrauchs hätte mich hauptsächlich interessiert.
es gab da noch einen Test von Chip.de
wo jeder Kandidat auch bezüglich Leistungsaufnahme beurteilt wurde.
Darum die Frage, ist das nun ein Schmäh
von denen oder gibt es ernsthaft Unterschiede, bei gleicher Konfiguration der angeschlossenen Hardware ?

du kannsts ja selbst mal mit multimeter testen ;)
aber wie man bei modernen netzteilen sieht is die verlustleistung schon enorm...
wenn ich mir da mein CWT 430er anschaue, da kommts hinten beim lüfter schon sehr warm raus und des ding heizt mein ganzes zimmer :D

teotmb 21.05.2003 22:58

zum netzteil selbst:

hab selber ein EG-465 P-VE seit ~ 1 1/2 Jahren; es funktioniert bis jetzt einwandfrei (der compi läuft im schnitt ~ 10 std/tag) und ist immer noch recht leise

steht übrigens eh beim geizhals dabei, dass das nt keine pfc hat, egal

ich würd es an deiner stelle behalten

falls die stromaufnahme gegenüber nt´s mit geringerer leistung größer ist, was ich mal bezweifle, dann ist die mehraufnahme vernachlässigbar.

zu der schaltnetzteildiskussion:

@ allwissende müllhalde
in dem review wird ein anderes nt behandelt, ob das auch für das 465 gilt ist halt fraglich.

abgesehen davon ist deren kommentar "es zieht viel strom" praktisch ohne aussage:

viel strom wann/wie leerlauf, last, im vergleich zu anderen nt´s dieser leistungsklass?.

ich hab jetzt blöderweise keine stromzange daheim, damit ich mal bei meinem nachmessen könnte, aber nur mal so ein kurzer gedankengang:

sollte die stromaufnahme wirklich "hoch" sein, was immer die damit meinen, so müsste dieser strom in verlustwärme abgegeben werden (die Verbraucher nehmen sicher nicht mehr strom auf, nur weil das nt mehr zieht). Demnach müsste das Nt ja schweineheiß werden (wenn da wirklich so "viel" strom aufgenommen wird wie die schreiben). das kann ich zumindest bei meinem nicht feststellen, ist aber auch keine wissenschaftliche betrachtung:D

zum thema wirkungsgrad:

der wirkungsgrad hängt mitnichten von der dimensionierung des transformators bzw. der drosseln ab (die übrigens alles andere als standardkomponenten sind, ich empfehle mal einen blick in das aktuelle datenbuch "ferrite und zubehör" von epcos).

genauso wichtig sind aber auch die verwendeten halbleiter (schalttransistoren, gleichrichterdioden), ich werfe da mal als stichwörter den rückstrom bzw. die maximale arbeitsfrequenz bei den gleichrichterdioden oder rdson bzw. die diversen Kapazitäten der Schaltmosfets in den raum. kaum zu glauben welche auswirkungen hier eine schlechte dimensionierung/auswahl haben kann.

der regler des schaltnetzteils solte natürlich auch nicht unerwähnt bleiben, wie auch immer der ausgeführt ist.


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