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Grundig muss insolvenz anmelden
Dem traditionsreichen deutschen Elektronikkonzern Grundig droht das Aus: Nachdem sich in der Vorwoche der letzte Interessent zurückgezogen hatte, musste das hoch verschuldete Unternehmen am Montag Insolvenz anmelden. Allein 2001 fuhr der Konzern 150 Millionen Euro an Verlusten ein. 3.500 Mitarbeiter müssen nun um ihren Arbeitsplatz zittern. Der Insolvenzverwalter strebt eine Sanierung an, es ist jedoch fraglich, ob das gelingt. Auch die Zukunft des Wiener Werks ist offen.
gelesen auf www.orf.at |
Schade eingentlich. Denn die Geräte (vor allem im TV und Videobereich) sind ausgezeichnet. Aber anscheinend ist Grundig zu klein um sich gegen die Big Player aus Japan behaupten zu können.
Ciao Oliver |
Ja, wirklich schade. Ich hab selber einen Grundig 72er mit eingebautem Sat-Teil und hab mir erst vor kurzem einen Grundig-Videorecorder gekauft und warte immer noch auf den zugehörigen Sat-Teil, den ich hoffentlich noch bekomme.
Speziell die integrierten Sat-Receiver in den Fernsehern und Videorecordern gibt es sonst nur von Löwe, damit ist ein Anbieter weg und es gibt keine Alternativen mehr. Auch preislich ist das nicht gut, da Löwe eher teuer ist. |
find ich auch schade.. in den achziger bis Mitte Neunzig haben wir nur Grundig Fernseher/Videorekorder gekauft..
wobei die Geräte wirklich top waren, der VR aus dem Jahre 1987 funktioniert noch immer und war bis voriges Jahr sogar noch im Einsatz, der Fernseher auch.. :) @Oli: dann dürfte es andere Non-Nippon Firmen ja auch nicht mehr geben.. das alleine kann nicht der Grund sein.. voriges Jahr waren bei uns Fernseher und VR fällig und nach langem informieren und begutachten kam es mir vor das Grundig Fernseher bei der Bildqualität nicht mehr ganz mit den Topfirmen mithalten können.. zumindest nicht im ertragreichen Preissektor zwischen 800-1800€.. leider... |
Und Phillips gehts auch schon schlecht (oder wieder einmal). Ich frage mich nur, wie es solchen Konzernen trotz Multimedia(+HIFI)-Boom
nur schlecht gehen kann. Da muß ja in der Vergangenheit einiges im Argen gelegen sein ... Ciao Oliver |
wie es solchen konzernen schlecht gehen kann ? weiss nicht, vielleicht der preisdruck durch konkurrenz aus billiglohnländern, unfähiges top-management, andere produkte die zum gleichen preis (angeblich) mehr bieten, fehler bei marketing und verkauf, kaputtsparen durch groscherlzählen bei der qualität der produkte, lausiger service. dafür kann es viele gründe geben. solange auf der anderen seite wieder neue unternehmen gegründet werden, find ich das nicht weiter schlimm. dann würde ich sagen, ist das der ganz normale lauf der wirtschaft.
wenn nur noch bei uns die unternehmen geschlossen werden und nur noch in billiglohnländern wie china oder den neuen eu-mitgliedern investiert wird, dann schauts finster aus für uns... |
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