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pc.net 04.02.2003 15:45

Inode verzichtet auf Proxyserver
 
Zitat:

Werte Kunden!


Während ein Grossteil der IT-Welt auf veraltete Systeme in Form von Proxyservern setzt, wird INODE diese ausrangieren. Im Zeitalter von dynamischen Webseiten und Breitband-Zugängen wäre es sinnlos weiterhin auf solche Server zu setzten. Ein lästiges Einstellen in der Konfiguration der Zugänge entfällt somit. Sie als Kunde und Partner profitieren alleine durch die nationale-(2 Gigabit) und internationale (210MBit Backbone und 155MBit direkt nach Frankfurt DEIIX) Anbindung. Bei diesen Geschwindigkeiten ist ein Proxy mehr als sinnlos, da der Seitenaufbau nur unnötig gebremst werden würde. Die Abschaltung der Proxy beginnt mit Anfang März und sollte auch innerhalb dieses Monats abgeschlossen sein.

Bei Fragen stehen ihnen gerne unsere Mitarbeiter des Customer Care-Centers unter der Rufnummer
059 999-0 zur Verfügung.



Ihr INODE Supportteam

The_Lord_of_Midnight 04.02.2003 20:50

hängen die inode nicht auch am vix ? das ist ja auch nichts anderes als ein proxy.

_m3 04.02.2003 21:10

Nein, der VIX is nix anderes als ein großer Switch, kein Proxy.

The_Lord_of_Midnight 04.02.2003 22:04

und was ist dann der sinn des vix, wenn die sowieso nicht ihre proxies sharen ? kann dann nicht gleich jeder provider seine eigenen leitungen von einem carrier kaufen ? oder gehts da um das sharen von carrier-kapazitäten ?

_m3 04.02.2003 22:20

Beim Vix geht es um "local peering" - also den gegenseitigen Datenaustausch, ohne dafür die internationalen Leitungen zu benutzen.

Z.B. Würde Inode nicht am VIX peeren, würde ein Zugriff von Inode-Kunden auf die WCM-Homepage über Deutschland, USA oder Polen geroutet werden.

Frag einen Chello-User, die kennen das Problem :D

http://www.vix.at/
Zitat:

In den frühen Zeiten des Internet kam es - speziell in Europa - gar nicht selten vor, daß der Datenverkehr zwischen zwei Internet-Anwendern aus derselben Stadt zweimal die Landesgrenze oder sogar den Atlantik überqueren mußte, weil die beiden Benutzer Kunden bei verschiedenen ISPs (Internet Service Provider) waren und die Datenpakete zuerst zum nächsten gemeinsamen Netzwerkknoten und von dort wieder zurückgeschickt wurden. Um solche Umwege zu vermeiden, wurden im Laufe der Zeit überall dort, wo mehrere voneinander unabhängige ISPs in der gleichen geographischen Region tätig sind, sogenannte Internet Exchange Points eingerichtet.

In den USA haben sich solche Internet Exchange Points schon vor vielen Jahren etabliert - unter verschiedenen Bezeichnungen, wie Metropolitan Area Exchange (MAE, z.B. MAE-East und MAE-West an der Ost- bzw. Westküste), Network Access Point (NAP, z.B. Sprint-NAP) oder einfach Internet eXchange (IX). Seit Mitte der neunziger Jahre entstehen Internet Exchange Points auch in vielen europäischen Städten, z.B. der London Internet Exchange (LINX), der Amsterdam Internet Exchange (AMS-IX) und eben der Vienna Internet eXchange (VIX).

Obwohl Namen, Organisationsformen und die verwendete Netzwerktechnik unterschiedlich sind (und sich auch im Laufe der Zeit verändern), ist der Sinn von Internet Exchange Points überall der gleiche: Nämlich lokalen Internet-Verkehr möglichst lokal zu halten und damit

* den Verkehrsdurchsatz zu maximieren,
* die Verzögerungszeiten zu minimieren und
* teure Weitverkehrsstrecken zu entlasten.

Zu diesem Zweck wird an einem aus technischer, geographischer und topologischer Sicht sinnvollen Standort die geeignete Netzwerk-Infrastruktur (zumeist Ethernet-Switches, FDDI-Ringe und/oder ATM-Switches) und Stellplatz für die Router der teilnehmenden ISPs zur Verfügung gestellt. Jeder Teilnehmer-ISP errichtet dorthin eine Standleitungsverbindung, installiert seinen Router und schließt diesen an seine Standleitung sowie an die gemeinsame Exchange-Infrastruktur an. Nun werden auf diesen Routern unter Verwendung des Routing-Protokolls BGP (Border Gateway Protocol) sogenannte Peering Relations konfiguriert, mit denen den gewünschten Austauschpartnern am Exchange Point die Adreßbereiche der jeweils eigenen Kunden-Netzwerke angekündigt werden. Damit ist gewährleistet, daß ab diesem Zeitpunkt die Verkehrsströme zwischen den Kunden von miteinander "peerenden" ISPs bevorzugt über den Exchange Point laufen und die genannten Vorteile (schneller, effizienter, billiger) zum Tragen kommen.

maxb 04.02.2003 23:36

hat jetzt chello einen proxy oder nicht :confused:


also ich hab jedenfalls keinen eingestellt und meine ip adresse ist meine ip adresse.


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