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Hallo WCM-Team!
Ich habe da eine Frage: Neuerdings gibts Tests von Komplettsystemen bestimmter Händler, allerdings ist mir unklar, warum vergleichbare PCs (vom Preis und von der Ausstattung) derart unterschiedliche Testergebnisse (3D-Mark 2000) haben. Die Kommentare zum Rechner sind eher "zurückhaltend", ich nehme an aus verständlicher Rücksicht auf Inserenten. Aber vielleicht könntet ihr hier dazu Stellung nehmen. Beispiel aus dem neuen WCM: (Ich nenn jetzt keine Firma, sonst fühlt sich noch wer auf den Schlips getreten) 1. Athlon 700, Asus K7V, Elsa ErazorX2, ... Testwerte: Gesamtwert 4689, CPU Speed 397,... 2. Athlon 750, Asus K7M, ATI Xpert 2000,... Testwerte: Gesamtwert 1431, CPU Speed 199,.. Ich begreif einfach nicht, wieso System Nr.1 einen dreimal so hohen Gesamtwert hat. Mir ist schon klar, dass die Erazor X2 sehr schnell ist, das K7V ist sicher auch besser, aber solch ein Unterschied? Und wenn man nur die CPU Speed anschaut, so ist System Nr.1 immer noch doppelt so schnell, obwohl nur mit 700 MHz gegenüber 750 MHz betrieben. Allerdings wird System Nr.1 mit 133MHz FSB betrieben gegenüber 100MHz, der Onboard-Sound beim zweiten System bremst wohl auch ein bisschen, aber der Unterschied ist immer noch unverständlich. Es könnten natürlich sein, dass der zweite Rechner völlig mies abgestimmt ist, das die Installation des Betriebsystems nicht in Ordnung ist. Falls das aber zutrifft, solltet ihr es schon im Text erwähnen. Vielleicht kann mich und die anderen Leser wer von euch aufklären, wie das zu verstehen ist. Besonders komisch ist ja auch , dass das langsamere System noch um 700S teurer ist. MfG. wol |
3 punkte gegen den 2ten pc:
1. 3dmarkt 2000 braucht eine sehr schnelle gk, um ein gutes ergebnis zu bringen. 2. xpert 2000 ist keine gute spiele gk 3. die schnellste cpu hilft dir bei 3dmark 2000 nichts, wenn die gk langsam ist. daher werden also die schlechten ergebnisse kommen. ------------------ Why use Windows, when there are doors? |
Hallo,
wir sind der Computer-Händler des ersten Systems und würden zu den Tests gerne einige Punkte anmerken. Folgendes zum Testverfahren von WCM: Der Händler stellt sein System zusammen, spielt das Betriebssystem und alle notwendigen Treiber auf den Rechner. Danach kommt ein WCM-Mitarbeiter in die Geschäftsräume des Händlers und startet den Benchmark. Die verwendeten Komponenten und die Benchmarkergebnisse werden notiert, die Konfiguration mit einem Tenchiker diskutiert und das Gerät fotografiert(Leider wurde das Bild von Gerät2 und unserem verwechselt). Danach verläßt der WCM-Mitarbeiter den Händler wieder und schreibt seinen Test-Bericht. Dies ist der generelle Ablauf der Benchmark-Test. Zu den unterschiedlichen Ergebnissen ist folgendes festzustellen. Der Händler ist selbst dafür verantwortlich die Komponenten aufeinander abzustimmen, die aktuellsten BIOS-Upgrades, Treiberversionen etc. auf das Gerät zu installieren um dem Kunden ein rundherum abgestimmtes System mit bestmöglicher Performance zu liefern. Bei den heutigen Anwendungen bzw. Benchmark-Tests ist es heute leider einmal so, daß eine langsamere bzw. nicht für den Verwendungszweck vorgesehene Komponente die Performance einer noch so schnellen CPU zunichte machen kann. Wir hoffen mit diesem Posting einige Fragen oder Unklarheiten aufgedeckt zu haben. Immer um unsere Kunden bemüht Ihr PCcompany-Team [Diese Nachricht wurde von PCcompany-Team am 04. Mai 2000 editiert.] [Diese Nachricht wurde von PCcompany-Team am 04. Mai 2000 editiert.] |
Also das haut mich jetzt doch aus den Socken. Ich habe den Artikel im aktuellen WCM auch gelesen, aber so richtig habe ich es erst überrissen, als ich den Beitrag vom PCCompany-Team gelesen habe.
Da werden unterschiedliche Systeme mit unterschiedlicher Konfiguration mehr oder weniger miteinander verglichen (wie eben wol das schon beschrieb). Selbst wenn es dieslben Komponenten sind, müssen die Treiber ja nicht identisch sein. Als Naturwissenschaftler stellt es mir da meine Nackenhaare auf. Denn das Ergebnis eines Vergleichtests bei dem nicht einmal die Konfiguration (speziell: die Treiberversionen) nicht genau bekannt gegeben werden ist nicht das Papier wert auf dem sie geschrieben stehen. Ist schon klar, daß es für den WCM-Testen sehr komfortabel ist, aber jeder der die Benchmarks der letzten beiden g-force-Referenz Treiber gesehen hat, weis was eine neue (oder halt alte) Treiberversion bewirken kann. Daher ist es nicht seriös Systeme unterschiedlicher Konfiguration (und seien es nur die Treiber oder Bios) miteinander zu vergleichen. Sorry WCM, aber so is es halt. [Diese Nachricht wurde von Kosh am 15. Mai 2000 editiert.] |
Nochmal: Bei diesen Rechnertests wird ein aktuelles Angebot eines Händlers getestet, wobei die Verantwortung für sein Gerät jeder Händler selbst trägt. Mit Verantwortung ist auch gemeint z.B. für die Treiber zu sorgen. Sollte nicht jeder Händler ohnehin immer für die neuesten/besten Treiber sorgen. Auch bei Geräten, die er an Kunden verkauft (oder die WCM angekündigterweise testet)...
Wenn schon bei einem solchen Testgerät alte Treiber, inkompatible Komponenten oder andere Fehler vorkommen, wie sehen dann Kundengeräte aus? Nochmals: Bei unseren Händlertests geht es eigentlich nicht darum, das Motherboard mit jenem, oder diesen Prozessor mit einem anderen zu vergleichen (dies passiert weiter vorne bei unseren Hardware-Tests). Es geht schlichtweg darum, aktuelle Geräte vorzustellen. Da die reine Auflistung der Komponenten und der Preis für viele Leser allein wenig Aussagekraft haben würde, werden zusätzlich noch die beiden hinlänglich bekannten (und 'frei' erhältlichen) Benchmarks verwendet. Den Vorwurf des "nicht seriös" möchte ich ganz entschieden zurückweisen (und das Gegenteil behaupten ;-) Ich meine, dass gerade durch die Offenlegung und den Test beim Händler selbst (der diesen Test ja durchaus auch vorher selbst vornehmen könnte), sowie dem anschließenden Gespräch die ganze Prozedur für alle Beteiligten sehr fair ist - und wie schon gesagt, die Verantwortung für das Funktionieren seines Computers hat aber jeder Händler selbst. Rückschlüsse auf einzelne Komponenten sind daher auch nur bedingt gültig!! (Da dürfte ein Großteil der Missverständnisse liegen). Um das zu verbessern, werden wir nach Möglichkeit in Zukunft auch die Treiberversionen anführen (danke für den Hinweis) [Diese Nachricht wurde von tom am 15. Mai 2000 editiert.] |
Natürlich kann Guru da seinen Mund nicht halten!
Wie schon TOM sagte: hier gehts nicht um den Vergleich im Sinne wissenschaftlicher Genauigkeit, hier gehts drum, dem Konsumenten zu helfen. Es hat wenig Sinn, zum Händler A zu gehen und sich dort das Komplettsystem XY anzusehen, dann weiter zum Händler B und dort den YZ. Die einzige Gemeinsamkeit der Systeme liegt vielleicht noch im selben Prozessor oder annähernd im gleichen Preis. Der Konsument - der sich leider oft genug von klingenden Namen der Produkte täuschen läßt - ist dann der Depp. Genau dies will WCM verhindern: wo kriegst Du das meiste und am besten optimierte System für Deine sauer verdienten Kröten... Warum ist das Angebot einer Zeitung eigentlich ein ziemlich mieses? Warum nutzen die schönsten MHz bei den Prozessoren nix, wenn eine schwache Graphikkarte oder ein alter Treiber den ganzen Krempel bremst? Genau um diese Dinge gehts - und das hat wohl mit Seriosität - aber gegenüber dem, der die Kohle bei der Tür reinbringt und dafür einen vernünftigen PC haben will, zu tun. Guru bittet daher, mit Worten wie "unseriös" oder ähnlichem vorsichtig umzugehen - weil unseriös in diesem Zusammenhang ein Vorwurf ist, der absolut nicht auf das WCM zutrifft. Guru :D |
Hi Tom, hi Guru!
Also eigentlich wollte ich zu diesem Thema nichts mehr schreiben, aber da Guru das Konsumenten-Banner in den Wind hält, muß ich auch noch mal etwas dazu sagen. Um keinen kompletten Schwachsinn zu schreiben, habe ich mir nochmal die Tests vom WCM Nr. 129 Zeile für Zeile durchgelesen. Im Textteil steht eigentlich nichts anderes als in der Tabelle darunter. Nur eben mit mehr Worten. Was mir das als User helfen soll meine sauer verdienten Kröten sinnvoll auszugeben, ist mir nicht klar. Also besteht der Test im Wesentlichen aus der Angabe der Komponenten und den Benchmark-Ergebnissen. Im 129er WCM sind die Systeme schon unterschiedlich ausgestattet, daher wird es selbst einem Newbie nicht einfallen diese Systeme zu vergleichen. Bei Systemen mit ähnlicher Konfguration hingegen schon. Und was hat nun ein User in einem solchen Falle zum Vergleich? Richtig: die Benchmarks. Und wenn ich da nicht alle Systeme mit denselben Treibern teste, erhalte ich verfälschte Ergebnisse. Ausser ihr geht davon aus, daß die User, die dies Tests lesen und sich dann für ein System entscheiden, nie wieder neu installieren oder nie ein Treiber-Update machen. Aber solche User werden wohl eher zu e-media & Co greifen als zum WCM. Also, nochmal auf den Punkt gebracht: Es hat mich gestört, daß ähnliche Systeme getestet wurden und bei den Benchamrks nicht die verwendeten Treiberversionen dabeistanden. Denn ein Vergleich solcher Benchmarks ist, so leid es mir tut, nicht seriös. Jetzt könnt ihr natürlich sagen: "Halt lieber Kosh, wir vom WCM vergleichen ja gar nichts!". Mag sein, aber jeder Leser tut es (bei ähnlichen Systemen). Aber Tom hat ja schon geschrieben, daß er die Treiberversionen nach Möglichkeit anführen möchte. Zur Seriosität des WCM möchte ich nur soviel sagen: Ich habe WCM schon seit Langem abonniert und freue mich auf jede neue Ausgabe. Und eine der ersten Seiten die ich lese, ist die deine, Guru. :) LG Kosh |
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