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I-Net aus der Steckdose in D vor dem aus ?
Nach England steht anscheindend auch in D das I-Net aus der Steckdose noch vor der Marktreife vor dem Aus.
Der grösste dt. Anbieter RWE kündigt gerade alle Mitarbeiter seiner zuständigen Tochter Powerline. Wird in Ö dann wohl auch nichts werden. Quelle |
jaja, die bösen interferenzen...
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Auf Anfragen bei der Energie AG kam folgendes schreiben retour.
Sehr geehrter Herr Kratochvil, vielen Dank für Ihr Interesse an Powerline Communication - also PLC. Die Energie AG hat bereits im Februar 2001 mit dem Versuchsbetrieb von PLC-Anlagen begonnen und konnte im letzten Jahr wertvolle Erfahrung auf diesem Gebiet sammeln. Grundsätzlich zeigt sich, dass die Technik derzeit an diverse Grenzen stößt, d.h. sowohl die technische Lieferung von Komponenten aus der industriellen Fertigung als auch die europäische Frequenzverordnung lassen auf sich warten. Auch die optimale Wirtschaftlichkeit von PLC ist aus Sicht der Energie AG derzeit nicht gegeben. Es ist daher derzeit kein unmittelbarer Durchbruch von PLC zu erwarten. Wirtschaftlichkeit fraglich Jedoch rechtfertigt selbst der Entwicklungsstand der nunmehr eingesetzten Produkte aus unserer Sicht ebenfalls nach wie vor nicht, Millionenbeträge - letztlich unserer Stromkunden - zu investieren und Versprechungen über eine generelle Markteinführung zu machen. Dies zumal wir im oberösterreichischen Ballungsraum ohnehin mit einem Internet-, Telefonie- und - neuerdings auch - Mobiltelefonie-Angebot unseres Tochterunternehmens LIWEST vertreten sind und auch die main.net-Technologie leider nach wie vor nicht gestattet, größere Entfernungen zur Trafostation zu überbrücken, wie dies oberösterreichweit erforderlich wäre. Störung von Funkdiensten Zudem besteht die Störproblematik nicht in der Gefährdung von Personen oder elektrischen Haushaltsgeräten sondern in der Notwendigkeit, Funkdienste, welche die gleichen Frequenzbereiche nutzen wie Powerline, nicht zu stören. Auch diesbezüglich ist die Technologie noch nicht als hinreichend sicher anzusehen. Die Energie AG wird auch weiterhin die Forschungsaktivitäten am Sektor PLC entsprechend kostenbewußt weiterführen. Der Zeitpunkt der Marktreife kann seriöser Weise nicht genannt werden. Weitere Informationen finden sie auch im Internet unter www.energieag.at/plc Für den Einsatz von PLC gelten folgende Voraussetzungen: · Die Datenübertragung kann nur auf Erdkabel und auf isolierten Freileitungen erfolgen. · Die maximale Übertragungsreichweite zwischen Trafostation und Kundenanlage wird in der ersten Phase 350 Meter sein. Die Trafostation muss mit einem Lichtwellenleiter an das Telekommunikations- Backbone Netz angebunden sein. · Der Energieversorger - also in diesem Fall die Energie AG - installiert in jeder Trafostation und beim Zähler des Kunden ein eigenes, zu diesem Zweck entwickeltes Modem. · Voraussetzungen am PC: Netzwerkkarte mit einer Ethernet- oder USB-Schnittstelle. Angeschlossen wird der PC an die Steckdose, das PLC Modem - kommt vom künftigen "User" - wird zwischengeschaltet. Wir hoffen, Ihnen damit einen näheren Einblick in den Bereich PLC gegeben zu haben. Mit freundlichen Grüßen Mit freundlichen Grüßen Frank Reysa Energie AG Service Team frank.reysa@energieag.at www.energieag.at Tel: 0732 9000 3922 Hotline: 0800 81 800 Schaut also auch bei uns sehr düster aus. Gruß Stakato |
hmm, vielleicht kommt ja doch noch was: http://www.heise.de/newsticker/data/kav-25.05.02-000/
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