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Christoph 15.09.2012 21:22

Twitter kategorisiert Nutzerdaten für Werbeindustrie
 
Zitat:

Kurznachrichten einzelner Benutzer werden ausgewertet - Werber können Interessengruppen direkt ansprechen

Wien - Der Kurznachrichtendienst Twitter erweitert sein Angebot für Anzeigenkunden. Künftig will das US-Unternehmen Nachrichten (Tweets) und Profile der Benutzer auswerten und sie Interessengruppen zuordnen. Werber sollen somit relevante Zielgruppen effizienter erreichen können, teilte Twitters Produktmanager Kevin Weil in seinem Blog mit.

400 Millionen Tweets werden täglich weltweit von etwa 140 Millionen aktiven Usern gepostet. Darin findet sich so einiges über die Interessen der einzelnen Benutzer. Twitter möchte mit diesen Informationen künftig Geld verdienen. Und das funktioniert so:

Benutzer schreiben beispielsweise über Mode, Filme, Musik, Sport oder Politik. Sie folgen bestimmten Promis aus diesen Sparten oder geben ihre Interessen in ihrem Profil bekannt. Twitter wertet diese Informationen aus und kategorisiert ihre Absender in über 350 Kategorien. Möchte jemand dann beispielsweise einen Animationsfilm über Hunde promoten, kann er die Kategorien "Animation", "Cartoons" und "Hunde" auswählen und seine Werbung direkt an die entsprechenden User schicken. Benutzer sehen die Werbung dann in ihrer Timeline in Form von "Promoted Tweets" zwischen den normalen Nachrichten.
Genaues Filtern

Außerdem können Werber bestimmte User auswählen, die sie für relevant halten. Twitter findet dann heraus, welche Benutzer ähnliche Interessen haben und adressiert die Werbung an eben diese. Weiterhin nicht möglich ist, Werbung direkt an die Follower bestimmter Benutzer zu senden.

Schmackhaft möchte der Konzern seinen Werbekunden diese Funktionen über den Preis machen: Auktionen für Promoted Tweets starten bei einem Cent. Gibt es für bestimmte Kategorien zeitgleich mehrere potenzielle Werber, bekommt jener den Zuschlag, der am meisten zu zahlen bereit ist und die passenden Interaktionsdaten hat.

Twitter steigt mit der Auswertung von Nutzerdaten für Werbezwecke auf einen Zug auf, auf dem auch Internetriese Google und Konkurrent Facebook schon seit langem sitzen.
85.298 Accounts in Österreich

In Österreich ist Twitter allerdings nach wie vor ein Randphänomen: Laut dem Social Media Radar der Agentur Digital Affairs gibt es 85.298 Accounts. Allerdings ist weniger als die Hälfte aktiv. Facebook zählt hingegen etwa 2,8 Mio. Accounts.

Entsprechend ist bezahlte Twitter-Werbung in Österreich "nicht rasend relevant", sagt Niko Alm, Geschäftsführer der Agentur Super-Fi. Anstatt bezahlte Werbung zu schalten, versuchen Kunden selbst Accounts anzulegen und ein Netzwerk aufzubauen, so Alm. "Aber auch das geht schlecht in Österreich". (APA, 11.9.2012)
Quelle: http://derstandard.at/1345166774482/...Werbeindustrie
http://orf.at/stories/2140299/

Warum nur Facebook und Google, klar.

Baron 15.09.2012 21:49

Ich kanns schon nicht mehr hören- das gejammere....
 
Oh mein Gott! Wie PÖSE! :rolleyes:Da will doch glatt wer mit seiner Idee was verdienen-und zumindest seine Mitarbeiter bezahlen (soll ja ein paar XXX geben) ! Wie verwerflich das nicht alles ewig gratis ist. Wo bleibt denn da der sozial karitative Gedanke?:confused:

Christoph 15.09.2012 21:54

Dann lies es einfach nicht und spar Dir den Ärger und das Schreiben, und das Keyboard hält auch länger.

Hatze 25.09.2012 00:12

Wer braucht Twitter? Ich mein, Farcebook ist ja schon sinnlos, aber Twitter?

Britney: oops. Ich habe gerade gepoopst.


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