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Wirklich ernsthaft fliegen-welches Flugzeug?
Also ich möchte jetzt mal wirklich mich auf ein Flugzeug beschränken und dieses richtig kennenlernen. Also ernsthaft damit umgehen. Nun frage ich mich aber: welches Fliegerchen nehm ich? Was bringts mir die Cessna 152 besser zu kennen als die Entwickler, wenn ich von Deutschland nach Kreta will? Also ich suche einen Kompromis zwischen "handlich" und "flexibel".
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Ogottogottogott
Hallo Shorty,
Du kannst ja Fragen stellen :D. Von Deutschland nach Kreta mit der Cessna geht schon, aber Du brauchst etwas Sitzfleisch und genügend Zwischenstopps. Die grundsätzliche Frage ist doch, ob Du gerne VFR fliegst, an Flüssen und markanten Geländepunkten vorbei, auf schnuckeligen Airports landen willst, als Buschpilot (jetzt ganz aktuell) durch Alaska streifen willst, oder ob Du lieber von Deutschland nach Kreta fliegen möchtest, oder weitere Strecken, oder innerdeutsch die großen Airports von GA abklappern möchtest (was im Prinzip auch mit der Cessna geht, jedoch nicht gerade sehr typisch wäre); oder ob Du lieber komplizierte Landeverfahren mit einem Airliner (Verantwortung für Paxe) machen möchtest, die großen Airports dieser Erde ansteuern möchtest, höher-schneller-weiter fliegen möchtest, usw. Die wohl zur Zeit beliebtesten Modelle sind die B737 und der A320. Beide liegen im Moment noch nicht als komplett hochwertige Software vor. Einzig das "Jaros-Panel" im A320 wertet dieses Modell gehörig auf. Es wird im Forum geschrieben, dass von PSS demnächst ein A320 zu erwarten ist, wird ganz sicher ein Schmankerl. Die B737 Fans (sorry, ich meine Liebhaber :D) warten seit 7 Monaten geduldig auf die ultimative 737-Software von Dreamfleet, bislang fliegt man eben noch Billies Standard-737 (geht so), alles im Forum lang und breit dargelegt, quasi Dauerthema. Mit diesen Fliegern kannst Du sehr gut Mittelstrecken fliegen und bequem Airports anfliegen, die wie Bremen eine nur 2.000m lange Rwy haben. Handlich sind sie beide obendrein. Wenn Du besonders anspruchsvoll fliegen (und landen!) möchtest, größere Strecken bevorzugst (was allerdings nicht Voraussetzung ist), dann wären hierfür die B777 oder B747 von Phoenix die absolute Top-Auswahl. Merkst Du etwas? Ich kann Dir Deine Frage nicht beantworten. Es gibt übrigens auch die Möglichkeit des Segelflugs (schau in die neueste FXP) oder des Helifluges. Letzteres wird allmählich immer anspruchsvoller und "realistischer". Und es gibt jede Menge weiterer Modelle, die alle ihre Liebhaber haben. Ausprobiert habe ich selber z.B. die Fokker 50 mit dem Superpanel von .... (holländischer Name, weiß ihn im Moment nicht auswendig). Dieser Flieger macht sehr viel Spaß, ist aber nicht gerade ein Flitzer. Eher so eine Art "Zwischending", wenn Du verstehst. Auch mit der King Air kann man gute Erkundungstouren in Norwegen oder den Aleuten machen. Hatt´s etwas geholfen? Wohl nicht ganz, oder? Die entscheidene Frage nach der eigentlichen Ausrichtung mußt Du erst einmal selber beantworten. Und dann vielleicht noch einmal nachfragen? Herzliche Grüße aus Bärlin von Schulle :) |
Espen Oijordsbakken heißt der Programmierer des Panels für die Fokker 50. Also wirklich Schulle, das schreibst Du jetzt aber 100 Mal an die Tafel! ;)
Für Flugstrecken innerhalb eines europäischen Landes (der Fläche nach) ist die Fokker, finde ich, wirklich sehr gut geeignet. Das Panel mit den eingebauten Checklisten und Ansagen ist wirklich sehr gut programmiert. An ein paar Eigenheiten muss man sich auch gewöhnen, wie z.B. die Verwendung des Autopiloten oder der Start der APU. Die Geschwindigkeit ist halt nicht so groß aber wenn Du z.B. von einem Gebiet alle Flughäfen abklappert willst dann ist das gerade richtig. Auch sehr nett ist die DC-3, die in der letzten FXP vorgestellt wurde. Die Qualität des Panels und des Flugzeugs ist erstklassig. Der alte Autopilot ist ein echter Hammer. Das Rollen wird zum Abenteuer bei dem man ab und zu asymmetrisch Gas geben oder bremsen muss, damit man um die Ecken kommt. :) Die Geschwindigkeit entspricht der Cessna, also schön gemütlich kommt man ans Ziel. Dafür gibt's aber auch getrennte Panels für Pilot und FO und Startgeräusche die an Kühe erinnern. :D Jedenfalls ist die DC-3 kein Flieger indem man sich hineinsetzt, den AP aktiviert und auf ein Bier geht. Da musst Du dauernd etwas nachstellen, dieses und jenes korrigieren und den Autopiloten korrigieren. Macht wirklich Spaß so ohne GPS und sonstige Automatik. Wenn's dann noch dazu über die Berge gehen soll dann muss man schon ordentlich arbeiten mit Gemisch- und Propellereinstellung. Für die Cessna 182S und RG gibt es auch noch die Spitzenpanels von Dreamfleet, wobei mir das der RG fast noch besser gefällt. Für Instrumentenflug und -Landungen sind die sehr praktisch, weil man die wichtigesten Instrumente auch in einer vergrößerten Ansicht sehen kann, um sie besser einzustellen. |
Nun, dann klären wir das mal.
Das ich mit Fliegen á la Cessna nichts anfangen will, wollte ich eigentlich mit diesem einen Satz ausdrücken-hat wohl nicht so ganz geklappt. Jo, also mein Gebiet: Twinjet/Prop, obowhl der Hintergrund meiner Frage vielleicht etwas wackelig ist: muss eine B757 schwerer zu fliegen sein als eine King Air 350? |
Hi Shorty!
Also wenn Du wirklich "ernsthaft" nach Kreta fliegen willst, dann mache es doch so wie ich. Ich fliege recht oft diese Strecke und zwar mit der PIC. Nimm Dir eine POSKY 767 von Condor und dazu das PIC Panel. Damit hast Du es so "ernsthaft" wie es zur Zeit geht und Spaß macht es unheimlichen. |
Hallo Shorty,
nun sei mir nicht böse, nur weil ich Deinen Hinweis mit der Cessna nicht korrekt gedeutet habe. Dafür habe ich Dir eine ziemlich lange Antwort geschrieben, oder? Deine war hingegen ziemlich kurz. Verärgert? (Oder ob der vielen Möglichkeiten ganz duselig?)
Hallo Alex, mach´ mich nicht schlechter als ich bin. Ich hab´ doch in meinem Büro keine Möglichkeit, nach diesem schwierigen :D holländischen Namen zu forschen. Trotzdem ein toller Flieger mit diesem Panel von Espen, aber eben gemütlich, gell? Übrigens bin ich gerade erst gestern mit einer DC3 geflogen, und zwar Anflug auf Freeware-Tempelhof (EDDI). Direkt vor der Landebahn war eine Häuserreihe, genau wie in echt. Hier in Bärlin stehen quer zur Landebahn, direkt im Anflug auf 9L, Wohnhäuser am Tempelhofer Damm. Der Flugplatz ist absolut IRRE, kaum zu glauben, was sich da wieder jemand für ein rattenscharfes Teil geleistet hat. Weiß im Moment allerdings wieder nicht, wo ich es gesaugt habe. Aber man kann sich mit der Maschine unter das Hangardach stellen, die optische Wirkung ist einfach GENIAL :). Da Shorty nicht mit der Cessna fliegen wollte (insoweit hatte ich das schon verstanden), habe ich ihm auch nicht die DC3 vorgeschlagen, lieber Alex. Klug, nicht wahr? Ach so, Shorty, bevor Du in Zukunft meine Postings völlig ;)ignorierst :D : Mit "entscheiden" meine ich in erster Linie Deine bevorzugten Wegstrecken, Ansprüche usw., hatte ich eigentlich versucht, deutlich zu machen. Ist mir wohl genau wie Dir nicht einwandfrei gelungen :(. Das Du es nicht direkt auf die Cessna abgesehen hast, war mir im Prinzip klar: Kein Vorschlag ist ein einmotoriges Flugzeug, stimmts? Aber ich weiß, so GANZ klar war es eben doch nicht. Was solls, Du hast einige tolle Vorschläge bekommen. Übrigens will ich mich nicht in eine ellenlange Diskussion begeben, ob eine B757 oder eine King Air anspruchsvoller zu fliegen ist. Ich habe nämlich ganz das Gefühl, als WOLLTEST Du mich heute einfach nicht verstehen. Akzeptiert! Kann ich mit leben. Nächstes Mal wird die Kommunikation wieder besser klappen. Happy Landings wünscht aus Bärlin Schulle :) |
Schulle, keine Umstände!
Ich bin weder beleidigt noch irgendwie verstimt oder so, ich hatte nur keine Lust diese ganzen Smileys zu tippen...;) #Ich hab halt irgendwie nicht dran gedacht, das das was in meinem Kopf rumspukt nicht automatisch hier steht... |
Hallo Shorty
Eine B.757 und eine KingAir sind verschieden zu fliegen. Ob schwieriger oder nicht lässt sich da schwer sagen (ausser man fliegt beide). Ich persönlich konzentriere mich auf 3 Typen: MD80, MD11, B.767-300 ( früher A310-300). Ich finde drei Typen sind wohl genug. Ein einziger währe mir wohl im Flusi zu langweilig. Aber diese drei Maschinen sind nicht nur in der Bedienung total verschieden, sondern auch im Flugverhalten. Ist ja klar.... Es gibt da schon unterschiede zwischen schwierig und weniger schwierig: Am einfachsgten im Flugverhalten finde ich die B.767-300 (PIC). Die MD80 (Mad Dog) ist nicht wirklich schwieriger, sondern total anders. Die MD11 (Alain Capt.) ist aber wesentlich schwieriger zu fliegen (ist auch in der Realität so). Die MD11 würde ich dir nur dann empfehlen, wenn du bereits Erfahrung mit den Heavys hast! Ein Anfänger würde weder die MD80 noch die MD11 heil runterbringen. Bei der B.767 stehen die Chancen ein klein wenig besser. Aber vielleicht meine ich das nur, weil mir deren Flugverhalten im Vergleich zur MD11 recht einfach vorkommt.... MfG Michel Verde |
nee nee, keene Umstände
Hallo Shorty,
ist schon klar, ich mache keine Umstände. Wie Du siehst, hat Michael das Thema "wie läßt sich welche Maschine fliegen" noch einmal aufgegriffen und verständlicher (und versöhnlicher) rübergebracht als ich. Danke Michael, im Prinzip hatte ich es genau so gemeint. Hätte direkt mal Lust, die von Dir als "schwierig" bezeichneten Vögel zu landen, klingt sääähr interessant. Nun ja, man kann nicht jede Mühle im Festplattenhangar haben. Deshalb: happy Landings :) Gruß Schulle PS: Shorty, schreib doch mal bei Gelegenheit, für welche "Richtung" :D Du Dich entschieden hast. Interessiert mich! |
Diese Namen, diese Namen...
Hallo Schulle!
Tschuldigung, aber das musste leider sein. :) Ich gebe aber zu, ich hab geschummelt. Ich habe die ganzen Handbücher von FST2, F50, PSS747 usw auf meinem Bürorechner gespeichert weil's ja doch immer wieder Anfragen zu diesen Themen gibt. Den Namen hab ich übrigens auch mit Copy & Paste in das Posting eingesetzt. Beim Schreiben bricht man sich ja sonst die Finger. :D |
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