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Bug in Chipsätzen der Serie 6 für Sandy-Bridge-CPUs
Quelle
Zitat:
weitere neuigkeiten dazu bitte hier anfügen! |
Meldung in Heise darüber
http://www.heise.de/ct/meldung/Intel...e-1181172.html |
Jetzt weiß ich wieder wieso ich ein neues Mainboard ungern kaufe, bevor es nicht ein halbes Jahr auf dem Markt ist.
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naja, ein einstelliger prozentsatz ist betroffen, sowie nur die nativen sata2 ports.
ich häng meine ssd + raptor an die sata 6gb ports und die datenplatten an den 3rd-party-controller, dann passts schon wieder. ärgerlich aber auf jeden fall .... |
wo steht das mit 1%? es trifft ja alle chipsätze, und so müssen alle boards getauscht werden.
JZ hat auch nur kurz geschrieben: http://www.hardwareluxx.de/community...7-post174.html weiters ist das gigabyte forum down (welch zufall). So ergibt auch die Rückrufaktion von ASUS nun einen Sinn:http://www.pcgameshardware.de/aid,80...ainboard/News/ zum glück war mir sandy zu teuer und ich habe mir nen 1090 geholt. |
http://ht4u.net/news/23313_hardware-...tzen_entdeckt/
Zitat: Worin der Fehler genau besteht, verriet Intel allerdings nicht. Jedoch soll er relativ leicht durch eine kleine Änderung in den Metalllagen des Chips zu beheben sein. Da der Fehler jedoch erst während der Laufzeit seine Wirkung zeigen soll und diese außerdem mit steigendem Alter zunehmen soll, deutet vieles auf einen alterungs-bedingten Fehler wie beispielsweise ein Verdrahtungsbruch aufgrund von Elektromigration hin. |
Na toll, da hab ich mir jetzt erst ein neues System gebastelt und schon kaufe ich fehlerhafte Teile...
Mal sehen, was der Mainboardhersteller dazu sagt ;) |
Etwas mehr Hintergrundinfo von AnAndTech:
http://www.anandtech.com/show/4143/t...point-sata-bug TLDR: Im B-Stepping is was schief gelaufen und auf nen empfindlichen Transistor, welcher im 3Gbps PLL clocking Tree sitzt, wurde zuviel Spannung gegeben. Früher oder später (je nach Belastung) macht der schlapp, was zuerst zu Fehlern, ggf. dann auch zum Ausfall der Sata Ports(nur die 3Gbps sind betroffen) führt. Bisher konnte Intel das nur unter extremer Belastung herbeiführen, und meint das zur Zeit auch noch niemand von dem Bug betroffen sein sollte. Gefixtes Stepping kommt Ende Februar, Anfang März ist mit den ersten Boards mit gefixtem Chipsatz zu rechnen. |
http://www.3dcenter.org/news/2011-01-31
Ein herber Rückschlag für Intels komplette Sandy-Bridge-Architektur ist der (vorläufige) Rückzug der 6er Chipsatz-Serie aus dem Markt wegen eines Hardware-Fehlers in den SATA-II-Ports. Diese SATA-II-Ports sollen mit einer gewissen Quote (angeblich 5%) und zumeist erst nach einiger Einsatzzeit Probleme machen – konkret soll die Fehlerrate mit der Zeit stark ansteigen, womit zum einen die Performance abnimmt und im Extremfall sogar ein reines Anbinden der Geräte unmöglich sein kann. Die SATA-III-Ports dieser Mainboard-Chipsätze sind jedoch nicht von diesem Problem betroffen. Intel hat allerdings die Auslieferung aller Mainboard-Chipsätze der 6er Serie im Mobile- und Desktop-Segment gestoppt und wird diese erst mit einer fehlerbereinigten Version wieder aufnehmen, welche voraussichtlich ab Ende Februar zur Verfügung stehen wird. Für die bereits verkauften Mainboards auf Basis der neuen Chipsätze denkt man über ein umfassenden Umtauschprogramm nach. An den im Markt befindlichen Mainboards mit 6er Chipsatz ändert dies im übrigen nichts – diese Mainboards müssen also nicht neu designt werden, sondern sie werden einfach nur mit einer fehlerbereinigten Chipsatz-Revision ausgestattet. Ähnlich dürfte dies auch bei einer Garantiereparatur ablaufen: Aus einem eingesandten Board wird der alte Chipsatz entfernt und ein neuer eingesetzt – vermutlich werden die Boards also nicht komplett ersetzt. Zumindest für OEM-PCs will Intel diesbezüglich die PC-Hersteller direkt unterstützen – wie dies für im Retail-Handel einzeln erworbene Mainboards laufen wird, ist dagegen noch nicht ganz klar. Aufgrund der offenen Bekanntgabe des Fehlers und der direkten Produktionseinstellung der fehlerhaften Serie kann aber kaum ein Hersteller oder Händler die Rückgabe verweigern, aller Vermutung nach wird Intel die im Retail-Geschäft tätigen Mainboard-Hersteller demzufolge ebenfalls direkt unterstützen. Natürlich kann man sein Sandy-Bridge-Mainboard trotzdem erst einmal weiterverwenden, denn insbesondere wenn an den SATA-II-Ports nicht elementares wie Festplatten hängen, gibt es fürs erste keine echten Probleme zu befürchten. Sobald die Mainboard-Hersteller diesbezüglich Stellung genommen haben, sollte man natürlich trotzdem einen Umtausch hin zu einer Platine mit einer fehlerbereinigten Chipsatz-Revision in Betracht ziehen. Da Intel die volle Produktionskapazität an Mainboard-Chipsätzen aber erst wieder im April erreicht haben will, kann sich dies durchaus etwas hinziehen. Zudem kann man sich schon darauf einrichten, daß die Mainboard- und Computerhersteller dies als normalen Garantiefall lösen werden, welcher also üblicherweise einige Wochen zur Bearbeitung verschlingt. Für einige Anwender könnte dies zu viel Zeit sein, hier muß man sich gegebenfalls Gedanken um alternative Wege wie einen Mainboard-Neukauf machen – dies kostet unnötig Geld, aber ein mehrere Wochen nicht benutzbarer Computer ist heutzutage in vielen Fällen keine gangbare Option mehr. Das deutsche Verbraucherschutzrecht ist zwar großzügig bezüglich Rückgaben und Fehlerkorrekturen, setzt den Herstellern dafür aber keine Zeiträume vor und sieht generell nicht den Bedarf an einer besonders zügigen Problembehebung im Fall eines täglich genutzten und teilweise zwingend benötigten Geräts wie eines Computers. Davon abgesehen bedeutet diese Meldung natürlich auch, daß Intel im Februar faktisch kein Stück der neuen Sandy-Bridge-Prozessoren verkaufen kann und daß der geplante Portfolio-Ausbau ebenfalls verschoben werden muß. Intel dürfte dieser Fehler daher eine Stange Geld kosten – und dabei hat man noch Glück im Unglück, denn da der Fehler anscheinend nicht per Software fixbar ist, hätte eine spätere Entdeckung noch fatalere finanzielle Konsequenzen für Intel gehabt. So kommt es "nur" zur eher kuriosen Situation, daß derzeit wieder die Nehalem-basierten Prozessoren das Maß aller Dinge bei Intel sind. Geschäftlich dürfte dieser Fehler Intel gut eine Milliarde Dollar kosten, was auch für Intel kein Kleingeld ist und zusammen mit den nVidia-Lizenzzahlungen Intels satte Gewinne der letzten Zeit erheblich schmälern dürfte. Dem PC-Markt wird dagegen gleich einmal der Spiegel ob den Nachteilen der aktuellen Monokultur vorgehalten – zu Zeiten alternativer Chipsatz-Anbieter wäre ein solcher Fall nämlich weit weniger schlimm ausgefallen, da man wenigstens die neuen Prozessor weiter hätte ausliefern können. |
imho ist es kein Problem für die Kunden
warum? weil der Fehler nicht bei allen SATA Ports auftritt, bzw. wenn dann tritt der Fehler nicht sofort sondern erst in einigen Jahren auf und in 1-2 Monaten gibt es fehlerbereinigte Mainboards die getauscht werden, fertig der Fehler ist ja, wie Intel zugegeben hat, im Produkt bei der Auslieferung enthalten ist, somit sollte der Austausch kein Problem machen |
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