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kikakater 22.05.2009 16:55

Energieverbrauch: Handys, Notebooks, Desktopcomputer und Haushaltsgeräte
 
Handys lassen Stromverbrauch explodieren

Zitat:

Handy, PC und Co.: Die Stromfresser verursachen eine Verdreifachung des Energiekonsums bis 2030 und gefährden die Klimapolitik.

http://www.kurier.at/mmedia/2009.05.22/1242996533_5.jpg Immer mehr Handys brauchen immer mehr Energie.
Schon jetzt werden 15 Prozent des Stromverbrauchs in Privathaushalten für elektronische Geräte verwendet, erklärt die Internationale Energieagentur, wie Ö1 im Morgenjournal berichtet. Vor allem eine Milliarde Handys und zwei Milliarden Fernsehgeräte weltweit tragen zu einem hohen Verbrauch bei.

Bis zum Jahr 2030 wird sich der Energiekonsum durch Elektrogeräte auf 1700 Terawattstunden verdreifachen - soviel verbrauchen derzeit die Haushalte in den USA und Japan insgesamt an Strom.

Dieser zusätzliche Energiebedarf werde nicht nur die Stromrechnungen der Haushalte deutliche belasten, warnen die Experten der IEA. Es müssten auch mehr als 200 Großkraftwerke gebaut werden, um die Stromnachfrage befriedigen zu können.
Senkung möglich

Der steigende Energiebedarf der Informations- und Kommunikatinstechnik gefährde damit auch die Fortschritte im Kampf gegen Treibhausgase, sagt die IEA. Die Politik müsse daher dringen auf die Hersteller einwirken, den Energieverbrauch der Geräte deutlich zu verringern.

Schon heute sei es technisch möglich, den Verbrauch von Elektrogeräten um mehr als die Hälfte zu senken, stellt die Internationale Energieagentur fest.
Derzeitige Empfehlung:

Handy: Sony Ericsson K700i (SAR-Wert: 0,48) besonders energiesparend, Mp4 Videoaufzeichnung, FM-Radioempfänger

Notebook: MSI Megabook GT735-Z8243SVHP (0017211-SKU11)

Desktopprozessor: AMD Athlon64 3000+ (Sockel 939), AMD Athlon64 X2 4200+ Energieeffizent (Sockel AM2), AMD Athlon64 X2 4850e (Sockel AM2+).

Keinesfalls eine 4x4 Plattform von Intel oder Amd, da HDCP derzeit das grosse Thema ist, kein USB 3.0 und Sata 3 inkudiert ist, DDR3-4000 ff. (derzeit max. DDR3-2133) in weiter Ferne liegt und die Abwärmeproblematik noch nie so gravierend wie jetzt war.

Haushaltsgeräte: A+ oder A++
z.B.: Kühl-/Gefrierschrank-Kombination:

Anstatt Side-by-Side Gerät -> eigenen A+/A++ Kühlschrank (knapp 200kWh/Jahr) und eigenen A+/A++ Gefrierschrank (~200kWh/Jahr) (insbesondere Einbaugeräte)

Staubsauger: Philips FC9170/01 (hohe Saugkraft, geringere notwendige Betriebsdauer)

Windfux 23.05.2009 00:28

naja i kann versuchen, in Zukunft mein Handy im Auto zu laden, so kosts mi nix, denn fahren muss ich so oder so :D

bin wohl eh einer der Spitzenverbraucher, zahle 100e im Monat für Strom :rolleyes:

Satan_666 23.05.2009 00:55

Zitat:

Zitat von Windfux (Beitrag 2363617)
naja i kann versuchen, in Zukunft mein Handy im Auto zu laden, so kosts mi nix, denn fahren muss ich so oder so :D

bin wohl eh einer der Spitzenverbraucher, zahle 100e im Monat für Strom :rolleyes:

Ach, Du gehörst wohl auch zu der nicht ausrottbaren Gattung Mensch, die noch immer glauben, dass der Strom im Auto keine Kosten verursacht. Sehr interessant. Warum macht man es dann nicht gleich so, dass man nur durch Autofahren die Strommenge produziert, die man so täglich braucht? Ich meine, es müsste doch möglich sein, eine möglichst große Batterie ins Auto einzubauen und dann den Strom über Nacht soweit aus der Batterie rauszuholen, bis nur noch so viel drin ist, dass man am Morgen wieder starten kann. Und während der Fahrt am nächsten Tag lädt sich die Batterie eh wieder so weit auf, dass man am Abend wieder genug für den kommenden Tag zur Verfügung hat.

Oder hast Du schon mal daran gedacht, dass die Lichtmaschine im Auto dem Motor umso mehr Widerstand entgegen bringt, je mehr Stromverbraucher angeschlossen bzw eingeschaltet sind?

Ansichten haben die Leute ... :lol:

TONI_B 23.05.2009 08:09

Obwohl ich ein Energiesparfan bin, ist das wieder einmal eine typische Meldung, bei sich bei mir Widerstand regt. :mad:


Ich lade mein Handy max. 1x pro Woche auf. Die Energie, die dafür notwendig ist, liegt bei ca. 0,01kWh. D.h. pro Jahr ca. 0,5kWh.

Absolut lächerlich!!!

Wir brauchen für ein rel. großes Haus (4 Personen) pro Jahr 3600kWh - und über 4000kWh produziert die Photovoltaikanlage. :cool:

Der erhöhte Stromverbrauch kommt sicher nicht durch die einzelnen Handys. Internet, PCs und wenn schon Handy, dann sind es die Basisstationen usw., die zu einem erhöhten Stromverbrauch führen.

Ich hab auch mal wo Zahlen gelesen, dass bereits 20% des weltweiten Strombedarfs durch die "neuen" Technologien verursacht werden.

Don Manuel 23.05.2009 10:08

Gute Klarstellung, Toni! Mir geht das auch auf die Nerven, wie die beschränkte Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit mit derartigen kleinen Details immer wieder vom Wesentlichen abgelenkt wird: der nach wie vor dürftigen Nutzung von Wind & Sonne in Relation zur gesamten Energiewandlung. Da gehst Du mit bestem Beispiel voran und weist wieder mal nach, dass die Gemeinschaft meist dümmer handelt, als es für das Individuum möglich ist.

Windfux 23.05.2009 11:10

@satan, bei dem kleinen furz was a handy zum laden braucht, geh bitte :D

TONI_B 23.05.2009 11:14

Und gerade in "Zeiten, wie diesen" wäre es absolut notwendig Investitionsimpulse zu setzen! Wie viele Dächer gibt es in Ö? Wie viele m2 könnte man damit an Solarzellen bekommen? Wie viel wäre das an Wertschöpfung?

Leider sitzt die Lobby wo anders! Leider haben wir Minister (Wirtschaft), die das seit Jahren verhindern, weil sie an der Leine der Industrie hängen!

Ich weiß nicht, ob es wer nachvollziehen kann, wenn ich täglich in die Auswertesoftware meiner Solaranlage schaue und happy bin! 20-25kWh werden jetzt im Sommer erzeugt und 7-8kWh verbrauche ich. Im Winter schaut es natürlich anders aus - aber auch da geht einiges. Und ginge im Süden Österreichs oder in den Mittelgebirgslagen noch viel mehr...

Don Manuel 23.05.2009 13:16

Nunja, die Nutzung der Sonne meinte ich eher prinzipiell. Ich bin aber kein besonderer Freund der Photovoltaik, wegen des technischen Aufwandes relativ zum Wirkungsgrad. Ein solarthermisches Kraftwerk zur Stromerzeugung, gekoppelt mit einem thermochemischen Speicher müsste einen wesentlich höheren Wirkungsgrad aufweisen. Aber das ist natürlich Theorie, in Zeiten wo Biokraftstoffe als Lösung verkauft werden, die wieder max 25% des Wirkungsgrades von Photovoltaik erreichen.

FranzK 23.05.2009 13:40

Zitat:

Zitat von Windfux (Beitrag 2363659)
@satan, bei dem kleinen furz was a handy zum laden braucht, geh bitte :D

Man soll dabei aber nicht vergessen, dass es von diesen Fürzen bereits Milliarden gibt. Auch Fürze läppern sich zusammen und vor 15 Jahren hat es diese noch so gut wie überhaupt nicht gegeben. Die sind eine neue Erfindung und bereits energiepolitisch relevant. Bagatellisierung ist hier auf jeden Fall Fehl am Platz!

:hallo:

Don Manuel 23.05.2009 15:16

Überbetonung aber noch viel fehler, sorry.


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