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mendaxx 26.10.2008 12:49

USA: Überwachungskameras in Autos
 
http://www.heise.de/newsticker/Kamer...meldung/117938

Mit einer sog. DriveCam sollen jugendliche Autofahrer in den USA überwacht werden - "zu ihrer eigenen Sicherheit" natürlich.
Dass vielleicht eine bessere, umfassendere (=teurere) Ausbildung helfen könnte, die Unfallzahlen zu denken, wird offenbar ausgeschlossen. Man greift lieber gleich in die Privatsphäre ein.

Die Frage, die sich mir stellt, ist warum man dasselbe System nicht auch gleich für Menschen ab 50 einführt.

rev.pragon 26.10.2008 14:03

Ford hat denke Ich eben erst ne "Neuentwicklung" raus gebracht mit dem der Schlüssel dem Auto sagt wie schnell es fahren darf. Die Grenze können Eltern denke Ich einstellen und so ihren Kindern dann eine Grenze für die Höchstgeschwindigkeit setzen. Auch irgendwie fies.

Wenns sowas in meinem Mietauto auch gibt was Ich ma bestellt habe, könnens den Schas glei wieder ausbauen oder Ich stornier das alles. Was ich und meine Ex in dem Wagen machen, geht keinen was an :D

pc.net 27.10.2008 15:52

Beim Mietwagen wär das aber sichlerlich sinnvoll bzw. kostensparender:

Wer die volle Mietwagengebühr und -versicherungskosten zahlt, wird zur Höchstgeschwindigkeit freigeschalten.
Wer es günstiger will, darf dann halt auch nicht so schnell fahren :)

iG0r 27.10.2008 16:28

Nein, der Kaugummi war schon auf der Linse!

Burschi 28.10.2008 18:30

Zitat:

Die Frage, die sich mir stellt, ist warum man dasselbe System nicht auch gleich für Menschen ab 50 einführt.
Falls du das ernst meinst, kann ich nur annehmen ,dass du wo dagegengerannt bist.

mendaxx 28.10.2008 18:45

Danke für den freundlichen Kommentar.

rev.pragon 28.10.2008 18:48

Also da muss Ich mich jetzt mit ein hängen.

Warum?

Meine Rechtfertigung dazu: Ich unterstütze die Aussage nicht ganz. Man kann allerdings nicht abstreiten dass KFZ Lenker/innen ab eines gewissen Alters doch nicht mehr so ganz verkehrskonform fahren, schon gar nicht der StvO entsprechend und in meinen Augen gewisse Personen (ganz grob gesagt) eine Gefahr für die Allgemeinheit dar stellen.

Begründung: Ich kenne selber 2 Leute. Die sind schon in Pension beide über 60 und haben eine Fahrweise drauf dass einer "Sau graust".
Angefangen bei der Sehschwäche die Sie beide bereits entwickelt haben bis hinüber zu einer kleinen Taubheit im rechten Fuß (nur einer von den Bekannten) was das Gas geben schon mal zur Geduldsprobe macht.
Notorisches 99,9km/h auf der Landstrasse und m.E.n. provzierendes Linksfahren auf der Autobahn mit 110km/h.

Da wäre doch ne Kamera im Auto nicht ganz so schlecht.

Burschi 29.10.2008 01:08

Was soll dieses Rumreiten auf älteren Leuten? Die meisten und schwersten Unfälle bauen bekannterweise Lenker von 17 bis 25. Und jemand mit 60 oder ein bissl drüber hat ja noch nicht einmal das offizielle Pensionsalter erreicht, kann also zB. dich im Spital als Arzt operieren. Ihr jungen Leute in eurem Jugendwahn haltet jeden 60- oder wie oben glesen 50jährigen für einen senilen Tatterich, der unter Inkontinenz leidet und dem der Sabber aus dem Mundwinkel rinnt. Vielleicht bei manchen ab 80 , aber auch das muss nciht sein.

rev.pragon 29.10.2008 08:25

Jo ganz sicher. Passt scho.

mendaxx 29.10.2008 16:19

Und das Alter schützt natürlich vor sinnlosen Verallgemeinerungen.

Mein Vater ist beispielsweise noch keine 60, hat aber in den letzten fünf Jahren merklich an Fahrsicherheit eingebüßt. Er ist natürlich noch weit entfernt davon, ein seniler, sabbernder Tattergreis zu sein, aber es naht der Tag, an dem ich mich, mit ihm als Fahrer, nicht mehr sicher fühlen werde. Wenn ich ihn auf seine Fehler hinweise, kommt die Replik, dass er schon seit dem Jahre Schnee Auto fährt und Millionen von unfallfreien Kilometern zurückgelegt hat - was einem "Gusch, Bua" gleichkommt.

Die Einsicht, dass man nicht mehr im Körper eines zwanzigjährigen sitzt, kommt bei vielen zu spät oder gar nicht. Mein Kommentar war natürlich überspitzt. Mit fünfzig ist man in der Regel noch nicht fahruntauglich, aber es sollte ärztliche Untersuchungen geben, die die Fahrtüchtigkeit kontrollieren und einem vor Augen führen, dass man vielleicht nicht mehr die Reaktionszeiten von früher erreicht.

Aber solche Maßnahmen wären in einem Land, wo Trunkenheit am Steuer und Raserei Kavaliersdelikte zu sein scheinen, wohl zuviel verlangt.

Ich bin generell gegen den Wildwuchs an Überwachung (unter dem Deckmäntelchen erhöhter Sicherheit) der letzten Jahre, denn Sicherheit lässt sich auch ohne gravierendeEinschnitte in die Privatsphäre herstellen.


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