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Eltoro 23.09.2008 15:56

Fragen zur Steuer
 
gleich mal vorweg: ich will nicht mich selbstständig machen, mich interessiert nur das Thema und ich konnte im Netz nicht alles dazu finden

folgende Fragen habe ich:

1.) ein unternehmen verkauft eine dienstleistung oder ein produkt an einen endkunden. Unternehmen zahlt USt, Kunde MWSt. Das Unternehmen kann die VOrausbezahlt Steuer zurückverlangen weil ja sonst das Produkt doppelt besteuert wäre. Ist das so richtig?

2.) Unternehmen verkauft Dienstleistung oder Produkt an Unternehmen (als Endkunden). Ist das gleichzustellen mit Punkt 1, oder bekommt das Unternehmen als Endkunde die Steuer auch zurück?

3.) Unternehmen verkauft Dienstleistung oder Produkt an Unternehmen, dieses wieder weiter an Endkunden (Person oder Unternehmen). Wie sieht die Sache hier aus. Zahlt sollte hier wieder nur der letzte Kunde, also zB ich?

Wie gesagt interessiert mich nur privat, will keine Hilfe für ein Jungunternehmen!

zAPPEL 23.09.2008 16:36

1) Ja
2) Das Unternehmen das einkauft bekommt die UST auch zurück.
3) Der letzte Kunde zahlt (falls er kein Unternehmen und dadurch UST befreit ist)

Alle Angaben ohne Gewähr - gibt hier sicher jemanden der sich da besser auskennt ;)

porli 23.09.2008 23:52

Zitat:

Zitat von zAPPEL (Beitrag 2312256)
1) Ja
2) Das Unternehmen das einkauft bekommt die UST auch zurück.
3) Der letzte Kunde zahlt (falls er kein Unternehmen und dadurch UST befreit ist)

Alle Angaben ohne Gewähr - gibt hier sicher jemanden der sich da besser auskennt ;)

ist vollkommen richtig so!

Eltoro 24.09.2008 09:41

somit zahle ich, als unternehmen, niemals eine umsatzsteuer und mich betrifft sozusagen immer der nettopreis, egal was ich kaufe?

wie kommt der staat dann zu seinem geld, oder wird nur beim endkunden in form einer privatperson kassiert?

da mach ich doch eine firma auch und kaufe alles auf die rechnung der firma, oder wo ist da der haken?

wo liegt eigentlich der unterschied zwischen USt. und MWSt.? oder ist das nur ein umgangssprachlicher unterschied für dieselbe steuer?

pc.net 24.09.2008 13:01

das finanzamt hat da schon seine mittel, um festzustellen, was alles eigentlich privatware war ... allerdings können sich unternehmer trotzdem schon noch einiges an USt. sparen :rolleyes: ... rechnen tut sich so eine "scheinfirma zur steuerschonenden anschaffung von gütern" allerdings nicht, weil man für ein unternehmen auch abgaben zu entrichten hat ;)

Zitat:

Der Begriff Mehrwertsteuer taucht im UStG (Umsatzsteuergesetz) nicht auf, er trifft jedoch den Tatbestand besser, denn es wird immer nur der Mehrwert, die eigene Wertschöpfung, besteuert. Daher hat sich der Begriff im Sprachgebrauch eingebürgert, korrekt ist er aber nicht. Man kann ihn höchstens als Oberbegriff für Umsatzsteuer und Vorsteuer verwenden.

Loco 25.09.2008 20:43

Zitat:

Zitat von Eltoro (Beitrag 2312386)
somit zahle ich, als unternehmen, niemals eine umsatzsteuer und mich betrifft sozusagen immer der nettopreis, egal was ich kaufe?

wie kommt der staat dann zu seinem geld, oder wird nur beim endkunden in form einer privatperson kassiert?

da mach ich doch eine firma auch und kaufe alles auf die rechnung der firma, oder wo ist da der haken?

wo liegt eigentlich der unterschied zwischen USt. und MWSt.? oder ist das nur ein umgangssprachlicher unterschied für dieselbe steuer?

USt (Allphasen-Nettoumsatzsteuer mit Vorsteuerabzug) ist im Unternehmen ein "Durchlaufposten". Besteuert wird mit der USt der Verbraucher.
Staat kommt zum Geld, weil der Jahresüberschuss der Firma besteuert wird.
Haken: Privatentnahmen sind USt-pflichtig.
Unterschied: USt gibt es, MWSt nicht.


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