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WCM 07.01.2008 12:02

Längere Ladenöffnungszeiten sind nicht so wichtig!?
 
Meinungsumfragen zementieren mitunter, was „eh scho alle wissen“. Marketagent.com hat im Jahr 2007 insgesamt 12 Handelsbranchen untersucht und dazu jeweils rund 1.000 ÖsterreicherInnen zum Thema Ladenöffnungszeiten und was Ihnen wichtig ist befragt. Wie Sie mitunter schon gemerkt haben, können Geschäfte seit dem 1.Jänner 2008 nun 72 statt bisher 66 Stunden in der Woche offen halten. Verkauft werden dürfen die Waren von Montag bis Freitag von 6 bis 21 Uhr und am Samstag von 6 bis 18 Uhr, der Sonntag bleibt bis auf regionale Ausnahmefälle und Groß-Events weiterhin tabu.

Vollständige News: http://www.wcm.at/story.php?id=11729

holzi 07.01.2008 12:13

Ich hab längere Öffnungszeiten nie gebraucht und werde sie auch in Zukunft nicht nützen.

LouCypher 07.01.2008 12:23

sonntagsöffnung würd für mich viel bringen, 24h weniger.

panax 07.01.2008 12:56

Finde ich unnötig, ausserdem sollte man an die Leute die in diesen Geschäften arbeiten müssen auch nicht vergessen...

Da wird die Dienstzeit einfach gestreckt, und die Leute kommen grade
noch zum schlafengehn nachhause, einige Jahre später gibts schon eigene Mitarbeiterwohnräume in jedem Geschäft...

J@ck 07.01.2008 13:07

Hätte nix gegen eine Ausdehnung auf Sonn- und Feiertage, sonst brauch ich es nicht wirklich länger als 18:30 Uhr.

LouCypher 07.01.2008 13:15

wenn dienstverträge nicht eingehalten werden ist das ein versagen des gesetzgebers bzw. der gewerkschaften und hat nichts mit den öffnungszeiten zu tun. Hier wird das symptom statt der ursache bekämpft. Handelsangestellte werden schon jetzt von manchen firmen ausgebeutet das gehört bekämpft hat aber nichts mit den öffnungszeiten zu tun.

Warum etwas das für anderen berufsgruppen selbstverständlich ist gerade bei handelsangestellten so problematisch sein soll hab ich sowieso nie kapiert.

Windfux 07.01.2008 13:26

naja wenn man auf 26 Stunden/Woche gemeldet ist und man 30-40 Stunden/Woche arbeitet, ist das auch nimmer lustig :rolleyes:

fand 18uhr immer voll ok, Sonn- Feiertag bis 12uhr.

James 07.01.2008 13:32

also in salzburg gibts den europark...

der hat jetzt einmal im monat bis 21:00 geöffnet und samstag bis 18:00 statt bis 17:00 uhr...

also ich sag mal würden alle angestellten... ihre überstunden nehmen oder auszahlen lassen würde das nie und nimmer gehen, kann sich kein unternehmen leisten ...

weil nur weil länger offen ist wird ja auch ned unbedingt mehr gekauft... zumindest steht wahrscheinlich zu keiner relation zu den kosten die man hätte würde alles genau abgerechnet werden...

aber ich denke mal die meisten trauen sich einfach nix sagen...

politik sagt sicher auch nix dazu weil die froh san wenn 5 halbtagsangestellte mehr arbeiten...

sehr sinnlos das ganze !!

rev.antun 07.01.2008 13:49

wenn arbeitsplätze dadurch geschaffen werden warum nicht. und wg. überstunden, und an die leute denken die dort arbeiten - leute es gibt auch arbeitendes volk das NICHT im handel beschäftigt ist und sam- sonn- und feiertags arbeitet!

also mir ist es im grunde genommen egal wann ich arbeiten muss, solange ich meine freie zeit habe ist es ok. 60h die woche arbeiten, und da ist es ja egal ob man mo, di, mi oder sonntag daheim ist ...

in anderen ländern ist es üblich 27/7 zu arbeiten - ausser staatsfeiertag :D

Oli 07.01.2008 14:14

Ich kann mir nicht vorstellen, dass durch die aktuelle Erweiterung der Öffnungszeiten neue Arbeitsplätze geschaffen werden.

Aus konkreten Beispielen in meiner Region (dort nutzen viele Geschäfte den neuen max. Wochenstundenrahmen) läuft es dahingehend, dass halt die Dienstpläne angepasst wurden. Eine Stunde später anfangen, dafür am Abend länger, etc.

Etwas anderes würde sich auch nicht rechnen, da ja insgesamt die Umsätze nicht höher werden - zumindest wenn alle Geschäfte in einer Region gleichziehen - und das ist ja meist der Fall.

Als Nachteil hat sich jetzt schon herausgestellt, dass jetzt viele Angestellten an den langen Abenden nicht mehr mit den Öffis fahren können, da sich diese nicht an die längeren Öffnungszeiten angepasst haben (aus Kostengründe wurde zitiert). Das ist schon für viele ein gröberes Problem, da auch nicht immer Fahrgemeinschaften gebildet werden können ...

lg Oliver


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