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chris9999 31.10.2007 13:54

Backup-Parallel-Server?
 
Hi Leute!

Ich wurde gefagt, ob es eine Möglichkeit gibt, einen Mailserver insofern zu backupen, dass man eine zweite Maschine daneben stellt, die sozusagen gepiegelt wird, also so wie man eine Festplattenspiegelung machen kann, aber eben nicht nur die Festplatte sondern die ganze Maschine auf eine zweite.

Hintergrund ist jener, dass das ein Mailserver ist (Windows 2003 mit Exchange) und der Betreiber Angst hat, dass der Hauptserver einen gröberen Hardware-Defekt haben könnte.

Neue Maschine, aufsetzen, Backups draufspielen dauert ja und dem ist die möglichst permanente (weiss eh, 100% Sicherheit gibts nicht) Verfügbarkeit der Mails unheimlich wichtig.

Hat da jemand eine Idee oder gibts Hardware bzw. SW.Lösungen die sowas in der Art können?

Vielen Dank für Eure Ideen...

chris9999 31.10.2007 14:27

KORREKTUR: Es ist kein Windows 2003 Betriebssystem, sondern Windows 2000 Server... Sorry

arctic 31.10.2007 14:37

Hi,

lies mal hier

Was du brauchst ist ein Cluster

http://technet.microsoft.com/de-de/l.../bb123612.aspx

Allerdings ist das nicht trivial und was für erfahrene Microsofties.

Allerdings erspart das kein Backup, auch
trotz Cluster,Raid5,USV kann es zu einem Totalausfall mit Datenverlust kommen.

chris9999 31.10.2007 14:54

Das Problem ist, dass nicht auf Exchange 2003 migriert werden kann...
Daher denke ich auch eher an eine Drittanbieter-Lösung....

arctic 31.10.2007 15:05

Tja, dann vielleicht eine VMWare Lösung

Infastructure, aber sowas geht ins Geld

kikakater 31.10.2007 18:00

Backup Solution recovers Microsoft Exchange databases

oder für Advanced W2K in der Nacht das da laufen lassen:

Clonezilla

Zitat:

Clonezilla is a partition or disk clone software similar to Ghost. It saves and restores only used blocks in hard drive. By using clonezilla, you can clone a 5 GB system to 40 clients in about 10 minutes.

kikakater 31.10.2007 18:18

Normalerweise nimmt man drei Systeme:

A Hauptserver

B Datenserver (RAID 5)

C Ausfallserver


A greift auf B zu, fällt A aus, ersetzt C A und greift auf B zu.

Die Mails und sämtliche Daten liegen ausschließlich auf B.

Der Zugriff erfolgt über das Netzwerk.

kikakater 31.10.2007 18:42

Microsoft bewirtet Linux im Virtual Server

Zitat:

Mit Hilfe von Schattenkopien (Volume Shadow Copies) kann man virtuelle Maschinen im laufenden Betrieb sichern, ohne dass im Gastsystem ein Backup-Client installiert werden müsste
Virtual Server 2005 R2 - Enterprise Edition

Zitat:

Microsoft Virtual Server 2005 R2 ist ein ideales, ausgereiftes Tool, mit dem Unternehmen verschiedene Ressourcen auf einem physischen Server konsolidieren und somit effizienter nutzen können. Virtual Server 2005 R2 basiert auf Microsoft Virtual Server 2005 SP1 und wurde durch neue Funktionen ergänzt. Mithilfe von Virtual Server 2005 R2 können IT-Organisationen ihre administrative Produktivität verbessern und sich durch die schnelle Bereitstellung neuer Server auf wechselnde Geschäftsanforderungen einstellen. Dazu werden verbundene virtuelle Computer, deren Verwaltung mühelos mithilfe von Standardtools für die Serververwaltung erfolgt, automatisch bereitgestellt und konfiguriert. Virtual Server 2005 R2 ist eine umfassend getestete und weitgehend kompatible Virtualisierungslösung, die sowohl von der größeren ISV-Community als auch von den Microsoft-Serverbetriebssystemen und -Anwendungen unterstützt wird.

Da Virtual Server 2005 R2 Teil von Microsoft Windows Server System ist, lässt es sich nahtlos in vorhandene Serverinfrastruktur integrieren. Weitere Informationen zu Virtual Server 2005 R2 finden Sie auf der Seite über Virtual Server-Produkte .

In Ergänzung zu den Lizenzbedingungen für die heruntergeladene Software wird Ihnen das Recht eingeräumt, die Software zum Bereitstellen von gehosteten Diensten zu verwenden. Endverbraucher, die diese Softwaredienste in Anspruch nehmen, müssen keine eigenen Microsoft-Softwarelizenzen erwerben. Endverbraucher sind berechtigt, über die Dienste der gehosteten Umgebung des Anbieters mit den Funktionen von Microsoft-Software zu interagieren.
Microsoft gibt Virtual Server kostenlos ab

Zitat:

Microsoft will seine Virtualisierungslösung Virtual Server 2005 R2 zukünftig kostenlos verteilen. Mit der Software können auf einem physischen Rechner mehrere Betriebssysteme parallel in voneinander unabhängigen virtuellen Maschinen (VM) arbeiten. Neben diversen Windows-Versionen will Microsoft zudem künftig offiziell unter anderem auch diverse Linux-Distributionen als Gastsysteme unter Virtual Server unterstützen. Bisher liegt der empfohlene Verkaufspreis für die Standard-Edition von Virtual Server bei 99 US-Dollar, für die Enterprise-Variante bei 199 Dollar. Die Enterprise-Variante soll es zum kostenlosen Download geben, während Microsoft die Standard-Edition einstellen will. Virtual PC, die Rechnervirtualisierung für Endanwender, bleibt weiterhin als kommerzielles Produkt im Sortiment.
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Im Unterschied zu Virtual PC läuft der Virtual Server nur auf Windows-Serverbetriebssystemen; für den nicht-produktiven Einsatz gestattet Microsoft auch die Nutzung auf Windows XP Professional. Prinzipiell kann der Virtual Server Konfigurations- und Image-Dateien von Virtual PC nutzen, spart sich aber die Unterstützung von Audio-Hardware, da dies für Serveranwendungen nicht von Bedeutung ist.

Administratoren können den Virtual Server übers Netzwerk verwalten oder per Component Object Model (COM) skriptgesteuert konfigurieren. Er integriert sich außerdem in WMI (Windows Management Instrumentation). Jeder virtuellen Maschine kann der Virtual Server bis zu 3,6 GByte RAM zuweisen. Außerdem läuft jede VM anders als beim Virtual PC in einem eigenen Thread. Der Virtual Server 2005 R2 benutzt in der Enterprise-Ausgabe maximal 32 Prozessoren.

Unterstützung für die Virtualisierungsfunktionen von Intel- (VT, Vanderpool) und AMD-Prozessoren (Pacifica) soll erst mit dem Service Pack 1 in Microsofts Virtual Server Einzug halten, ebenso wie Support für die x64-Versionen von Windows XP Professional und Windows Server 2003. Das Erscheinungsdatum für das Service Pack hat Microsoft gerade auf Anfang 2007 verschoben.

Für den Schritt, das Produkt zukünftig kostenlos herauszugeben, gibt es diverse Gründe: Mitbewerber VMware hat unlängst bekannt gegeben, den Nachfolger seiner Server-Virtualisierungssoftware GSX Server, kurz VMware Server genannt, als Freeware abzugeben. Die nächsten Linux-Versionen von Suse und Red Hat bringen die freie Virtualisierungslösung Xen mit. Es steht zu erwarten, dass auch Microsoft in die nächsten Serverversionen von Windows (derzeit noch unter dem Codenamen Longhorn gehandelt) eigene Virtualisierungstechniken einbauen wird. Bekannt ist hier schon, dass der Ansatz ähnlich sein wird, wie der von Xen: Eine Softwareschicht wird unter den Betriebssystemen (Hypervisor) als Virtualisierer aktiv sein.
Schattenkopieclient-Download

Zitat:

Schattenkopien von freigegebenen Ordnern sind eine Komponente der intelligenten Dateispeichertechnologien von Microsoft Windows Server 2003. Sie ermöglichen es Ihnen, Datenverluste zu vermeiden, indem in festgelegten Zeitintervallen Schattenkopien von Dateien und Ordnern in Ihrem Netzwerk erstellt und gespeichert werden. Um diese Schattenkopien auf einem Computer mit einer früheren Windows-Version als Windows Server 2003 anzeigen zu können, müssen Sie den Schattenkopieclient installieren.

kikakater 31.10.2007 19:06

LinuxWiki Bacula
Homepage Bacula
LinuxWiki Amanda
Homepage Amanda
Samba (Datei- und Druckerdienste von Linux aus nutzen)
Cygwin (logische Linux API Nachbildung)

enjoy2 31.10.2007 21:58

Zitat:

Original geschrieben von kikakater
Normalerweise nimmt man drei Systeme:

A Hauptserver

B Datenserver (RAID 5)

C Ausfallserver


A greift auf B zu, fällt A aus, ersetzt C A und greift auf B zu.

Die Mails und sämtliche Daten liegen ausschließlich auf B.

Der Zugriff erfolgt über das Netzwerk.

und wenn B ausfällt?


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