![]() |
Flash-Card statt Festplatte?
Vor längerer Zeit habe ich einmal etwas aufgeschnappt, dass Flashkarten sich nicht oder nur begrenzt als Festplattenersatz eignen, weil diese den ständigen Schreib-/Lesezyklus nicht lange überleben würden.
Ist das so richtig? Wenn ja, hat sich da inzwischen technisch schon etwas verbessert? Die Schreib-/Lesegeschwindigkeit reicht ja noch nicht an aktuelle Festplatten heran, aber als Mini-Datensicherungssystem würde es ja reichen. Apropos Datensicherung: Flaschkartenadapter gibt es ja auch zB. für IDE - hat schon jemals einer probiert, ein Raid5 aus Flashkarten zu bauen? Ist nur so eine Idee... ;) |
Ich hab mir testhalber 2 von diesen CF to IDE adapter bei pearl bestellt:
http://www.pearl.de/p/PE3213-Fibrion...F-Adapter.html Ein RAID werd ich damit aber nicht basteln. Leider sind die großen Flash Karten (8-16GB) immer noch teuer. |
|
hab mal ein altes notebook über einen adapter mit einer flashkarte statt einem lw betrieben hat super funktioniert, war auch schneller als mit der alten platte.
Hab das teil allerdings nicht sehr lange verwendet um irgendwas über die lebensdauer aussagen zu können. |
Im akutellen C't gibts grad einen Bericht darüber. Bin aber selber noch nicht zum Lesen gekommen. Die Lebensdauer soll sich aber schon sehr gebessert haben
|
hmmmm
ich hab einen thinclient in dem seit 1 jahr ein 1gb microdrive drinsteckt....
debian 4.0 funkt.... ,wie cf karten sind naja.... microdrives eignen sich besser ciao CM²S |
Nagut, danke. Dann werde ich langsam anfangen, Komponenten zusammenzutragen, mal schauen.
|
In einen normalen PC würde ich trotz der immer besser werdenden Schreibzyklen, die noch immer begrenzt sind. Lesen kann man jedoch unendlich oft davon.
Ich hab mir mal vor Jahren ein NAS-System mit CF-IDE-Adapter gebaut, wobei ich damals sehr darauf geachtet habe die Schreibzyklen auf die CF-Karte zu reduzieren (im konkreten Fall habe ich mich entschieden das Betriebssystem gleich nach dem Bootvorgang in den Ram zu laden und die CF-Karte gleich darauf mit hdparm in den Ruhezustand zu versetzen). Für permanentes Schreiben auf derartige Datenträger sollte man verzichten, denn vielmehr als 100.000 Schreibzyklen pro Flash-Zelle sind nicht zu erwarten. |
Das war vermutlich genau das, was ich vor ein paar Jahren gehört habe, das mit den 100000 Schreibzyklen.
Aber inzwischen werden, wie ich kürzlich festgestellt habe, sogar 36GB Flashlaufwerke angeboten, die zwar unverschämt viel kosten, aber doch ausdrücklich als Festplattenersatz verkauft werden. Wenn man die Sache überdenkt, kommt man unweigerlich zu dem Schluss, dass die Flashspeicher theoretisch zwar billiger als Festplatten hergestellt werden können (oder irre ich mich da?), preislich aber trotzdem noch völlig uninteressant für ernsthafte Anwendungen sind: Mit einem Preis von 12 bis 25 € pro GB für Flashspeicher lasse ich ich erst einmal die Finger von dem Experiment. So viel Strom kann eine Festplatte auch auf Dauer gar nicht verbrauchen, dass die Rechnung zugunsten der Flashtechnologie aufgehen könnte. |
| Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 09:26 Uhr. |
Powered by vBulletin® Copyright ©2000 - 2026, Jelsoft Enterprises Ltd.
© 2009 FSL Verlag