| kikakater |
12.07.2007 08:03 |
Es ist eine Legende (Ammenmärchen), daß die Produktion der PS3 keinen Gewinn ermöglicht, wenn Preise von 330 Euro bis zu 199 Euro verlangt werden.
Vielmehr ist es so, daß man einerseits auf neue Preisniveaus kommen möchte, und andrerseits eine unheilvolle Botschaft (ein Datenträger ist schlecht, das Netz und ein Datenträger ist das Optimum) aussendet.
Wer sich bereits jetzt von der PS4 ködern lassen will, dem ist nicht zu helfen.
Die PS3 ist deswegen ein gutes Gerät, weil das Netz eben keine überragende Rolle einnimmt. Im Moment, wo das passiert, sind teure Abomodelle (anstatt einmal zu zahlen und eventuell sich günstig irgendwo einzumieten) zusätzlich etabliert. Wer noch mehr als 50 Euro pro Spiel zahlen will, muß nur auf 30 Euro pro Spiel + Einjahresmitgliedschaft bei einem Server XY eingehen.
Das, was hier vorgeführt wird, ist das schrittweise Heranführen an das monatliche Abdrücken für Vollzugänge zu Gameservern, die dann geöffnet werden müssen (Transferprotokoll) für andere Anbieter. Eine denkbar schlechte Entwicklung. Viel sinniger ist da schon 50 Euro pro Spiel zu zahlen und 2 Euro anstatt 6 Euro pro Monat für die Mitgliedschaft bei einem Gameserverbetreiber.
Es geht im Moment um die Gewinnmaximierung, indem den Konsumenten die Einfalt wie das Blaue vom Himmel gelogen wird.
Richtig ist es, daß man - bevor man die Kontrolle über die Transferprotokolle abgeben muß - (EU Kommission) sich fette Lizenzzahlungen etabliert, die den Charakter eines überflüssigen Zwischenhändlers haben.
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