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Erfahrungsbericht über Asus CUSL2-C
Asus-Mainboard für PIII und Celeron
Das Asus CUSL2-C ist ein Mainboard mit i815EP-Chipsatz, mit Sockel 370 für PIII- und Celeron-CPU's im FCPGA-Format. Der i815 ist endlich DER Nachfolger für den mittlerweile in die Jahre gekommenen BX-Chipsatz, und unterstützt SDRAM, leider nur bis zu 512MB. Nun aber zum Board, es bietet: 6 PCI-Slots, 1x CNR, 1x AGP-4fach 4 USB-Ports (davon 1 Erweiterungsblech mit 2 Anschlüssen beiliegend) 2x IDE (2 IDE-Kabel, eines davon UDMA- bzw. UltraATA 100 liegen bei) 1x Floppy 3 1/2 Zoll (Kabel liegt bei) 1x Parallel, 1x Seriell (1e zusätzl. serielle Schnittstelle liegt bei) 2x PS/2 für Tastatur und Maus 1x Anschluß für Asus-iPanel 3x DIMM (für max. 512MB). Für Leute, die es ganz genau wissen wollen, gibt es den Anschluß für das iPanel von Asus. Über dessen Display kann man sich z.B. die Prozessorspannung, sowie die Frequenz und andere nützliche Daten anzeigen lassen. Das Panel muß man allerdings schon extra kaufen. Für User die gerne experimentieren, sprich übertakten, ist dieses Board ideal. Man kann im BIOS die Prozessorfrequenz bis 1620Mhz einstellen, oder direkt den Takt von FSB/Speicher/PCI bis 166/166/41 Mhz. Aber Vorsicht, bei 166Mhz werden nicht viele Speichermodule mitspielen. Selbstverständlich beeinflussen sich CPU- und FSB/Speicher/PCI-Frequenz gegenseitig. Um die Einstellungen im BIOS vorzunehmen, müssen die DIP-Schalter am Board auf OFF stehen, und der Jumper JEN auf 2-3 (enabled) stecken. Nun kommt es schon mal vor, daß man Einstellungen vornimmt, die Board oder Prozessor nicht vertragen, dann fährt der Rechner nicht mehr hoch. Asus hat sich da was Cleveres einfallen lassen. Normalerweise müßte man nun den Rechner öffnen und den Jumper für CMOS-Clear setzen, damit der Computer mit den Standardeinstellungen wieder hochfährt. Nicht so bei Asus! Man schaltet den Rechner aus und wieder ein, und er fährt automatisch mit den Default-Settings hoch. Praktischerweise landet man gleich im BIOS, sodaß man sofort wieder die Einstellungen nach seinen Wünschen umstellen kann. Man braucht also den Computer nicht zu öffnen, und das ist schon sehr praktisch. Konsequenterweise hat Asus den CMOS-Clear-Jumper gleich weggelassen, wiewohl die Kontakte dazu noch vorhanden sind. Sehr praktisch ist auch, daß von 6 PCI-Slots, immerhin 4 nicht den IRQ mit einem anderen Slot teilen müssen. Ich habe in meinem Rechner die seriellen Schnittstellen deaktiviert, da ich sie nicht benötige. Bei 3 Steckkarten bekommt jede ihren eigenen IRQ, erst die vierte teilt ihn sich mit dem USB oder der ACPI-Steuerung. Aber auch das kann man regulieren. Man kann im BIOS die IRQ's manuell zuweisen, und so konnte ich es erreichen, daß alle vier Karten einen eigenen IRQ zugewiesen bekamen. Dafür teilen sich die beiden USB-Ports und die ACPI-Steuerung jetzt einen IRQ. Lobenswerterweise ist im Handbuch dokumentiert, welche Steckplätze "non shared" sind, und welche "shared", bzw. welche der "shared" Slots sich den IRQ miteinander teilen. Leider ist dies noch immer keine Selbstverständlichkeit! Um den CPU-Sockel herum könnte ein wenig mehr Platz sein. Habe einen Noise Control SuperSilent 1000 montiert, und zwischen einem der Kondensatoren und dem Kühler ist gerade mal ein knapper Millimeter Platz. Der ATX-Stromanschluß ist vielleicht ein wenig ungünstig plaziert. Er liegt schräg hinter dem CPU-Sockel, in Richtung Gehäuserückwand. Wenn das Stromkabel des Netzteiles etwas kürzer ist, führt es direkt über den Prozessor-Kühler/Lüfter. Dies kann die Luftströmung über der CPU beeinflussen, deshalb sollte man besonders aufmerksam auf die Temperatur achten. Zumindest am Anfang sollte man etwas öfter kontrollieren. Gibt ja entsprechende Programme, bzw. kann man die Temperatur ja auch im BIOS ablesen. In Wien ist das Board im Fachhandel (ohne Internet-Shops) ab 2250.- erhältlich. Dieser Preis ist durchaus angemessen, und das Produkt ist meiner Ansicht nach, jeden Groschen wert. Das CUSL2-C ist das beste Mainboard, daß mir seit den BX-Boards P2B und P3B (ebenfalls von Asus) untergekommen ist. Ob es irgendwelche Macken gibt, läßt sich natürlich erst im Langzeitbetrieb feststellen. Bis jetzt kann ich ihm ohne weiteres das Prädikat EMPFEHLENSWERT verleihen! |
eeh... amal von oben nach unten meine kritik (ich hab selber des board)
1) *blitz,wegrenn* :D 2) auf dem erweiterungsslot sind 3 usb stecker (2 normale, 1 shared) 3) es liegt nur 1 udma66 kabel dabei, kein zweites ide kabel 4) es heisst übertacten, nicht übertakten!!! :ms: 5) des kastl zum direkteinstellen der taktfrequenz is dynamisch aufbaut (mit meinem cel800 gehts von 800-1056, aber ich habs manuell eingstellt und bin so im moment bei 1066mhz) 6) man muss den rechner ned abdrehen und wieder einschalten damit sich das bios wieder "resettet", sondern der comp rebootet automatisch wenn beim initialisieren was schiefgeht und danach kommt man sofort ins bios - und das war scho bei den ersten jumperless mobos so ad 6) das bios ladet ned automatisch die default settings, sondern geht nur zu der stelle, was vermutlich das fehlbooten verursacht hat 7) das kein clear cmos (bzw rtc) jumper mehr dort is, sondern nur noch die kontakte is a scho lange standart bei asus - des war scho bei meinem p2b-s scho so 8) das im handbuch steht, welche slots irq (bzw dma) shared sind, is a selbstverständlichkeit, sowas braucht ma ned loben |
@overcooler
Ich dachte es heißt übertackten, nicht übertacten :lol: |
Is ja net woahr
Meinem CUSL2-C liegt ein Slotblech mit 2 USB-Anschlüssen bei.
Ferner sind zwei IDE-Kabel, eines davon UDMA 100 dabei. Auf meinem Board steckt ein PIII 1000 mit 133Mhz FSB, und man kann im BIOS bis zu 1620Mhz einstellen. Das heißt natürlich nicht, daß das auch funktionieren muß. Den Prozessortakt hatte ich mal zu hoch eingestellt, und da ging nichts mehr. Ein automatischer Reset fand nicht statt, mußte den Rechner aus- und wieder einschalten. Danach landete ich im BIOS und die CPU-Taktfrequenz war wieder bei der alten Einstellung von 1000Mhz. Leider ist es keine Selbstverständlichkeit, daß im Handbuch steht, welche Slots einen eigenen IRQ besitzen, und welche sich einen teilen. Dies ist schließlich nicht mein erstes Mainboard, und somit nicht mein erstes Handbuch. Übertakten schreibt man mit "K"! Bemerkung am Rande! Vertrage es nicht besonders gut, wenn man mich aus weniger als einem halben Meter Entfernung mit dem Kamerablitz blendet, und das mehrmals. Und wenn gutes Zureden nichts fruchtet, könnte es durchaus sein, daß ich dann einmal zu anderen Maßnahmen greife. Körperverletzung und die Folgekosten für Augenarzt und Optiker können teuer zu stehen kommen. Hast Du gut betuchte Eltern, Overcooler? :ms: |
Bemerkung am Rande!
Vertrage es nicht besonders gut, wenn man mich aus weniger als einem halben Meter Entfernung mit dem Kamerablitz blendet, und das mehrmals. Und wenn gutes Zureden nichts fruchtet, könnte es durchaus sein, daß ich dann einmal zu anderen Maßnahmen greife. Körperverletzung und die Folgekosten für Augenarzt und Optiker können teuer zu stehen kommen. Hast Du gut betuchte Eltern, Overcooler? brav sein, sonst glauben die lieben leute noch wir haben uns nicht lieb :lol: |
Muss garfield36 in allem vollkommen Rechtgeben (Siehe mein Profil)
Nur eins war bei Mir anders. Zitat:
Das ist dann UDMA 100 für die Platte. Das andere (Für das DVD-Rom) war beidseitig grau. Was ich mal vermuten lässt, das das was anderes ist. Ansonsten, Das beste was es gibt für einen PIII 1000. Das tollste find ich, du wählst einfach im Bios einen anderen TaKt aus, und es stellt sich automatisch ein. :mutieren: |
wenn das kabel 80 adern hat, ist es ein udma66/100 kabel. da kann der stecker auch rosa sein
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IDE
Ist natürlich nur ein UDMA 100-Kabel dabei, sorry hatte das falsch formuliert.
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