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EU-Kommission eröffnet Kartellverfahren gegen Apple und Musiklabels
Die Wettbewerbshüter werfen den Unternehmen vor, dass Kunden Online-Musik nur im iTunes-Shop ihres jeweiligen Heimatlandes einkaufen können. Wer beispielsweise auf der belgischen Seite bestellen wolle, müsse eine Kreditkarte einer in Belgien ansässigen Bank haben – die Festlegung der User auf Einkaufsmöglichkeiten lediglich in ihrem Heimatland entspricht aber nun so gar nicht den Prinzipien des europäischen Binnenmarktes. Zudem führt das dazu, dass etwa britische iTunes-Kunden mehr für Songs und Alben bezahlen müssen als Kunden in anderen EU-Mitgliedsstaaten: Britische Kunden zahlen in der Regel circa 1,16 Euro pro Song, während deutsche User beispielsweise normalerweise 99 Euro-Cent bezahlen. Die britischen iTunes-Kunden haben aber nicht die Möglichkeit, auf den iTune-Stores eines anderen EU-Mitgliedsstaates auszuweichen. Die EU-Kommission bemängelt daher, dass die nationale Abschottung der europäischen iTunes-Stores dazu führe, dass die Wahlmöglichkeiten der Kunden beschränkt würden, welche Musik sie zu welchem Preis kaufen können.
http://www.heise.de/newsticker/meldung/87782 SEHR GUT! |
Ich hoffe ebenso, dass bald Adobe an der Reihe ist. Deren Preispolitik ist weitaus unangehmer in der Geldbörse.
Zum Thema: Leider Gottes gibt es eben nationale Gegebenheiten bez. Verwertungsrechte. Ein Haufen Lobbiesten will schlicht maximum Profit machen und zwar jene Plattenfirmen, die vor nicht allzulanger Zeit der Meinung waren, dass "Downloadmusik" eh keine Chance hat. Apple kann da niX zu. Ansonsten hätten wir im Gegensatz zu den USA auch schon Video Content im iTunes Store. |
Re: EU-Kommission eröffnet Kartellverfahren gegen Apple und Musiklabels
Zitat:
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Um es genauer auf den Punkt zu bringen:
Die EU hat sich den Falschen rausgegriffen. Die Vorgehensweise und die Begründung ist purer Dummfug. |
Zitat:
Das hat sogar Microsoft schon eingesehen. Ich denke auch, dass Adobe bald was zu hören bekommen wird. |
Bitte mal nachdenken!
Meinst Du Apple zieht freiwillig für jeden Bananenstaat in der EU eine eigene Plattform auf ?! Kennst Du das Verwertungsrecht Deines Landes? Anscheinend nicht. Hole das mal nach. Aus dem Heise Artikel: "Die Kritik an der Festlegung der europäischen iTunes-Stores auf die jeweiligen nationalen Grenzen konterte Apple bislang immer mit dem Argument, man hätte gerne eine einheitliche Plattform in ganz Europa angeboten, dies habe man aber wegen der Forderungen der Labels nicht realisieren können" Damit haben sie schlichtweg recht. Es ist einzig und allein das Problem der Labels. Sonst nix. |
Schon klar, aber diese Argumentation hinkt trotzdem.
"Wir haben es nicht geschafft die Gesetze einzuhalten, darum machen wir es jetzt eben nicht gesetzeskonform"... so funktioniert das einfach nicht. Wenn ich in der EU ein Produkt/eine Dienstleistung anbieten will, habe ich mich an die EU-Binnenmarktbestimmungen zu halten und damit basta. Ist doch logisch dass es der EU schlußendlich herzlich egal ist ob die Labels schuld sind oder nicht, gegen die Bestimmungen des EU-Binnenmarktes hat schlußendlich Apple verstoßen, die Labels werden daher nur sekundär belangt. Ich bezweifle, dass die Labels Interesse an Umsatz- und Gewinneinbußen haben, daher werden sie wohl auch bereit sein, Kompromisse einzugehen, um eine EU-Rechtskonforme Lösung auf die Beine zu stellen. Am längeren Ast sitzt hier eindeutig die EU, das hat auch Microsoft schon zähneknirschend zur Kenntnis nehmen müssen. |
Nee, nicht egal. Liest sich hier auch ganz anders:
"The European Commission said the focus of its antitrust inquiry into the pricing of songs on Apple Inc's iTunes online music store will be major music companies" Q: http://www.forbes.com/technology/fee...fx3577143.html Abwarten, Kohle verpleppern und Tee schlürfen. |
http://biz.yahoo.com/rb/070403/apple_eu.html?.v=8
"Major record companies are forcing Apple (NasdaqGS:AAPL - News) to curtail access to iTunes online stores across borders, leading to higher prices and less choice, the European Commission said on Tuesday." ""Our current view is that this is an arrangement which is imposed on Apple by the major record companies and we do not see a justification for it," Commission spokesman Jonathan Todd told reporters." |
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