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netmyller 17.03.2007 15:04

Acer - abzocken statt Service
 
Das Display meines 2 1/2 Jahre alter 2000-Euro-Acer Aspire1710 flimmert und ist kaum noch beleuchtet.

Originalton Acer-"Helpdesk": "..da muss das Display getauscht werden." Auf die Frage was das kosten wird: "Dazu müssen sie den LT einschicken". Damit kassiert man zumindest KV-Kosten, wenn sich eine Reparatur nicht mehr auszahlt.

Abgesehen von den massiv verschlechterten "Service"-Gegebenheiten bei Acer: Schleppi nach Deutschand schicken, erwarte ich mir von einer freien Marktwirtschaft auch freie Reparaturmöglichkeiten, und keine Monopol auf Ersatzteile bei einem Massenartikel wie einem Bildschirm!

Habe ich eine Wahl? Muss ich mich von Acer nötigen lassen oder gibt es andere Wege den Rechner wieder in Betrieb zu setzen?

eAnic 17.03.2007 15:20

Es gibt andere Wege das Notebook zu reparieren. Da das Display wie von dir beschrieben nur flackert, ist ziemlich sicher der Inverter hinüber.

Such einfach am e-strand nach "Aspire 1710 inverter" und das Problem ist gelöst.

holzi 17.03.2007 15:25

Es gibt schon Inverter/Hintergrundbeleuchtung fürs Display zu kaufen, der Einbau ist halt nicht jedermans Sache.

Es gibt auch Reparaturservice Notebooks, die machen das vermutlich günstiger (links hab ich am anderen Rechner, google findet aber sicher was).

Ansonsten könntest du das Ding an Bastler bei ebay verkaufen und eben einen neuen kaufen.
Natürlich keine Acer mehr.
Schade drum, früher hab ich gern Acer empfohlen - mittlerweile kann ich nur noch davon abraten.

netmyller 17.03.2007 15:39

Acer abzocke
 
Danke! Werde mein Glück versuchen!

The_Lord_of_Midnight 17.03.2007 22:47

man muss auch ganz deutlich sagen, daß das problem vor allem beim konsumenten liegt.
denn die wenigsten menschen informieren sich VOR dem kauf über die abwicklung von gesetzlicher gewährleistung und garantie.
wenn das alle leute machen würden, dann gäbe es solche zustände nicht, weil firmen mit derartigen geschäftspraktiken keine chance hätten.
so wird halt zu einem großen teil einfach das billigste gekauft was man kriegen kann und nachher regt man sich dann gerne auf.
nein, das kanns aber auch nicht sein
:rolleyes:

denn natürlich wird beim "billigsten" preis überall gespart wo es nur geht.
ich habe absichtlich "billigster preis" geschrieben, weil sehr viele leute kaufen einen preis aber kein produkt.

pong 17.03.2007 22:59

Zitat:

2000-Euro-Acer Aspire1710
Du kaufst das billigste vom billigen und wunderst dich dann, wenn etwas ausserhalb der eh schon total geringen Garantiezeit nicht mehr so rennt wie es soll? Regst dich schlussendlich dann noch auf, wenn der Hersteller für jede seiner Aufwendungen den entsprechenden Aufwand verrechnet?

Nunja, vielleicht bewahrt dich ja diese Erfahrung vor dem nächsten geistigen Orgasmus, wenn die Äuglein wieder ganz groß werden, wenn die Geiz ist Geil Sau wieder rausposaunt wieviel supertolle GHZ und was-weiss-ich-wie wieviel gb Platte das Super-über-drüber-Mega-Wusti-Prusti Book hat....

pong

eAnic 17.03.2007 23:23

Zitat:

Original geschrieben von The_Lord_of_Midnight
man muss auch ganz deutlich sagen, daß das problem vor allem beim konsumenten liegt.
denn die wenigsten menschen informieren sich VOR dem kauf über die abwicklung von gesetzlicher gewährleistung und garantie.
wenn das alle leute machen würden, dann gäbe es solche zustände nicht, weil firmen mit derartigen geschäftspraktiken keine chance hätten.
so wird halt zu einem großen teil einfach das billigste gekauft was man kriegen kann und nachher regt man sich dann gerne auf.
nein, das kanns aber auch nicht sein
:rolleyes:

denn natürlich wird beim "billigsten" preis überall gespart wo es nur geht.
ich habe absichtlich "billigster preis" geschrieben, weil sehr viele leute kaufen einen preis aber kein produkt.

Tut mir leid, aber dem Konsumenten die alleinige Verantwortung für die Miserie aufzubürden, halte ich für Praxisfremd.

Welcher Konzern rühmt sich nicht gerne mit 30% höheren Umsätzen jährlich? Wachsen, wachsen wachsen um jeden Preis - da ist jedes Mittel recht und billig.

Hinweg bis zur feudalen kapitalistischen Gesellschaft...

The_Lord_of_Midnight 17.03.2007 23:32

Was hat das mit Abwälzung zu tun, wenn ich mich VOR dem Kauf über die Handhabung von gesetzlicher Gewährleistung und Garantie informiere :confused:

Es ist doch wohl eher umgekehrt, daß ich abwälze, wenn ich mich NICHT informiere ?

eAnic 17.03.2007 23:48

Zitat:

Original geschrieben von The_Lord_of_Midnight
Was hat das mit Abwälzung zu tun, wenn ich mich VOR dem Kauf über die Handhabung von gesetzlicher Gewährleistung und Garantie informiere :confused:

Es ist doch wohl eher umgekehrt, daß ich abwälze, wenn ich mich NICHT informiere ?

Wie du bereits richtig erwähnt hast macht das fast niemand. Und warum? Weil es den Kunden nicht interessiert.
Und hier liegt auch das Problem. Jeder will "alles" für "nichts". Möglichst viel Besitz für 0 Leistung anhäufen. Das gilt in diesem Fall sowohl für die Kunden- als auch die Herstellerseite.

The_Lord_of_Midnight 18.03.2007 00:09

Aber genau diese Leue die sich vorher nicht darum gekümmert haben haben was nachher ist, sollten dann zumindest auch ihren Teil der Verantwortung übernehmen und nicht jammern.
Sondern das Lehrgeld zahlen und beim nächsten mal hoffentlich was gscheites kaufen.


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