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-   -   notebook mit micro oder mignon zellen (http://www.wcm.at/forum/showthread.php?t=184494)

fenster 01.02.2006 18:37

notebook mit micro oder mignon zellen
 
hallo

gibt es eingentlich auch notebooks die man mit normalen
mignon oder micro accus (1,2-1,5 volt zellen) betreiben kann ?

damit man nicht immer auf die teuern hersteller accus angewiesen ist


gruß
fenster

gunnarh 01.02.2006 19:44

Wär mir noch nicht untergekommen - zumal die meisten Notebooks mit Akku-Spannungen von (je nach Gerät) 10 - 15V arbeiten, und ein durchschnittlicher Notebookakku 4Ah Kapazität aufweist.

Wenn man 1,2V Mignon Zellen mit 2000mAh verwendet, musst man ca. 10-13 in Serie schalten um die Spannung zu erreichen. Um auf 4Ah Kapazität zu kommen müsste man 2 solcher 10-13er Packs noch parallel schalten. Wären also 20-26 Mignon Zellen.

Herwig 02.02.2006 01:35

Abgesehen davon kommt auch noch die Form der Entladekurve dazu. Sehr vereinfacht ausgedrueckt ein Akku verlaeuft waagrecht und haelt die Spannung bis zum Schluss. Batterien verlaufen relativ rasch diagonal nach unten, die Kapazitaet waere zwar noch vorhanden, doch die Mindestspannung wird bei Belastung nicht mehr erreicht.

eAnic 02.02.2006 04:47

Zitat:

Original geschrieben von Herwig
Abgesehen davon kommt auch noch die Form der Entladekurve dazu. Sehr vereinfacht ausgedrueckt ein Akku verlaeuft waagrecht und haelt die Spannung bis zum Schluss. Batterien verlaufen relativ rasch diagonal nach unten, die Kapazitaet waere zwar noch vorhanden, doch die Mindestspannung wird bei Belastung nicht mehr erreicht.
Das stimmt schon. Hier war aber die Rede von Akkus und nicht von Batterien. ;)

Chansi 02.02.2006 07:09

Wenn du nicht auf die Hersteller angewiesen sein willst kannst ja kurbeln:

http://laptop.media.mit.edu/

Herwig 03.02.2006 02:08

Sorry, das hab ich uebersehen.

Die alternative Versorgung von Notebooks ist absolut moeglich, allerdings am Netzteil-Eingang und NICHT am Akku-Anschluss. Man muss "einfach" eine potente Gleichspannungsquelle als Ersatz fuer das Notebook-Netzteil zusammenschustern und dabei ist es egal ob man Autobatterien oder sonstwas nimmt.
Eine Autobatterie bietet sich idealerweise an wegen der grossen Kapazitaet, das hochtransformieren der 12V auf zB 20V erledigt eine DC/DC-Converter, die Teile gibts schon fertig zu kaufen.

Der Akkuanschluss disqualifiziert sich aufgrund der Datenverbindung zwischen Mobo und Akku. Bekanntlich enthaelt ein LiOn-Akku einen extra Controller-Chip der jede einzelne Zelle ueberwacht. Das Bios pollt regelmaessig den Akkustand und dreht die Kiste ggf ab.
Wuerde man diese Pollingfunktion auf Gusch schalten oder den Chip mit "dauernd voll"-Meldung nachbilden koennen, koennte man die alternative Spannungsquelle auch direkt anschliessen.

Kraeuterbutter 06.02.2006 22:00

die Idee mit der Versorgung über den Netzteil-Eingang find ich gut...

wenn ich mal weiterspinne:

ca. 20Volt --> 5 Lithiumpolymere-Zellen in Serie

Kapazitätsmässig würde z.b: ein Akkupack mit 8Ah (= EXTRA lange Notebook-Laufzeit !) ca. 800g wiegen

Mignon oder gar Micro-Zellen sind ungeeignet, da - wie bereits gesagt - zu geringe Kapazität !
ausserdem soll man Nicd/Nimh-Zelle nicht parallel verschalten (und schon gar nicht parallel verschaltet laden !)

bei LIthium-Ionen bzw. Lithium-POlymere-Zellen ist das parallel-verschalten egal

wenn schon Nicd/Nimh-Zellen, dann Sub-C
(1 Stück, 3800mAh Nennkapazität (in Praxis aber oft 4000mAh), 63g
--> ein Akku mit 4000mAh und 20Volt würde dann ca. 1100g wiegen und preislich im Bereich von 80Euro liegen

dann braucht man halt auch noch ein Ladegerät..
im Endeffekt - wenn Ladegeräte noch nicht vorhanden - ists wohl günstiger doch einen "original"-Akku zu verwenden


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