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Kodak verkauft seine Foto-Labore in Deutschland
Änderungen aufgrund dynamischer Entwicklung der Digitalfotografie
Kodak verkauft seine unter dem Dach der Kodak Fotoservice GmbH vereinten Fotolabore mit rund 1.500 Mitarbeitern. Ab Anfang Dezember 2003 gehören diese zu einer neu formierten Dachgesellschaft für Laborbetriebe, der BHG Color&Print. Als Grund für den Verkauf nennt Kodak die dynamische Entwicklung im Bereich Digitalfotografie und das rückläufige analoge Bildergeschäft. ->QUELLE<- |
Kodak will sich also auf Digitalfotografie konzentrieren. Jetzt frage ich mich was BHG Color&Print mit den Labors macht, wenn sich auch diese Firma auf den digitalen Sektor konzentrieren will. :confused:
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Zumindest haben wir in Österreich noch ein Labor! Aber wie lange das noch existiert weiß keiner. Wenn die lieben Leute weiterhin sich nur billigen Digitaldreck kaufen.
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was verstehst du unter billigen digitaldreck?
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Alles was sich nicht mit einer Spiegelreflexkamera messen kann (egal ob digital oder analog).
Und da gibt es doch viel! Sorry ich halte nix von einer IXUS 400 und Co.! |
Passt deine Spiegelreflex in die Hosentasche?
Was ich damit sagen will: Die Mehrheit braucht keine Spiegelreflex mit Wechselobjektiven zum Preis eines Kleinwagens, sondern eine einfache problemlose Kamera für Schnappschüsse. Kein Stativ, kein externer Blitz, einfach nur abdrücken und fertig. Jak |
Mir gehts genauso, ich habe eine Spiegelrefexkamera zuhause herumliegen, die ich nie nutze. Ich brauche eine kleine Schnappschusskamera für die Jackentasche, und kein Unding, das ich mit mir herumschleppe.
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Auf dem medizinischen Sektor gibt es (noch) genug Geschäft zu machen mit den Chemikalien, in jedem Spital benötigt man tonnenweise Enwickler und Fixierer für die Radiologie.
Zwar stellen immer mehr Abteilungen auf digitale Detektorkassetten um (statt der Filmkassetten), aber meistens werden die Aufnahmen immer noch auf Film mit Naßentwicklung produziert, weil die Trockenlaserprinter etwa soviel kosten wie ein Einfamilienhaus. |
Es ist aber sicher angenehmer und schneller, wenn der Arzt einfach die Röntgenbilder digital von einem Spital bekommt.
Und außerdem ist ein Röntgenapparat nicht unbedingt eine Spiegelreflexkamera....(Würde aber sicher witzig aussehen) Jak |
Sicher, digitale Archivierung ist bereits Standard, aber trotzdem lassen sich viele Ärzte lieber eine Hardcopy auf Film ausdrucken wegen der besseren Befundbarkeit, aus Gewohnheit, oder einfach weil das Equipment unzureichend ist - uralte Computerkisten mit WinNT und lausigen Grafikkarten sind weit verbreitet in den Gemeindespitälern.
Bei uns zB reicht die Palette von P133 bis PIII 500 und eine Planungsworkstation mit PARISC 200 CPU. Nicht jeder Arzt hat ein DICOM-Archivierungs- und Bildbetrachtungsprogramm. Zwar werden immer öfter Gratisviewer auf den CDs mitgeliefert, deren Funktionsumfang und Bedienkomfort variiert allerdings stark. Das digitale Bildformat in der Medizin ist nun einmal DICOM, und die Software, die wir verwenden, um die Bilder zu archivieren, betrachten und verwalten, kostet ohne Zusatzmodule in der Basisversion gleich mal 7000 €. Leider kostet in der Medizin alles gleich das 100-fache. Technische Innovationen finden auch deswegen nur langsam den Weg in die Praxis. Z.B gibt es bei uns noch nirgens optische Mäuse an den Untersuchungsgeräten, weil allein der gesetzlich vorgeschriebene 6-Monatige Zertifizierungsprozeß den Firmen die Sache einfach nicht wert ist. Zu den Röntgengeräten: Ist zwar keine Spiegelreflexkamera sowas, aber heute verwendet man digitale Detektoren, die die Strahlenabschwächung messen. Im Prinzip ist es aber ähnlich wie ein Kamerachip, nur größer und statt Photonen werden eben Gammastrahlen ausgewertet. |
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